AK gegen Automatismus bei Gebührenerhöhungen

Wien (OTS) - Durch die starke Verteuerung der Müll- und Wassergebühren der Stadt Wien um 20 und sogar 28 Prozent plant die Stadt Wien, künftig eine indexorientierte gleitende Anpassung von Gebühren vorzunehmen. Die AK lehnt einen Automatismus bei den Gebührenerhöhungen ab. Derartige indexorientierte Anpassungen sollen wirklich nur dann vorgenommen werden, wenn es tatsächlich zu nachweislichen Kostensteigerungen oder Leistungsverbesserungen gekommen ist, sagt die AK.

Die Müll- und Abwassergebühren machen zusammen rund ein Fünftel der Gesamtbetriebskosten aus. Die angekündigte Erhöhung darf sich also maximal mit fünf Prozent auf die Betriebskosten niederschlagen, so die AK.

Die Gebührenanhebungen in Wien finden zwar in der langjährigen Nichtanpassung wichtiger Gebühren (z.B. Abwasser seit 1989) oder in Leistungssteigerungen ihre Begründung. Die Stadt Wien liegt trotz dieser Erhöhungen im österreichischen Städtevergleich nach wie vor im unteren Bereich.

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