- 07.02.2006, 13:44:56
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AK gegen Automatismus bei Gebührenerhöhungen
Wien (OTS) - Durch die starke Verteuerung der Müll- und
Wassergebühren der Stadt Wien um 20 und sogar 28 Prozent plant die
Stadt Wien, künftig eine indexorientierte gleitende Anpassung von
Gebühren vorzunehmen. Die AK lehnt einen Automatismus bei den
Gebührenerhöhungen ab. Derartige indexorientierte Anpassungen sollen
wirklich nur dann vorgenommen werden, wenn es tatsächlich zu
nachweislichen Kostensteigerungen oder Leistungsverbesserungen
gekommen ist, sagt die AK.
Die Müll- und Abwassergebühren machen zusammen rund ein Fünftel
der Gesamtbetriebskosten aus. Die angekündigte Erhöhung darf sich
also maximal mit fünf Prozent auf die Betriebskosten niederschlagen,
so die AK.
Die Gebührenanhebungen in Wien finden zwar in der langjährigen
Nichtanpassung wichtiger Gebühren (z.B. Abwasser seit 1989) oder in
Leistungssteigerungen ihre Begründung. Die Stadt Wien liegt trotz
dieser Erhöhungen im österreichischen Städtevergleich nach wie vor im
unteren Bereich.
Rückfragehinweis:
Doris Strecker
AK Wien Kommunikation
tel.: (+43-1) 501 65-2677
mailto:[email protected]
http://wien.arbeiterkammer.at
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