- 06.02.2006, 14:27:22
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FPÖ: Mehr Respekt vor religiösen Symbolen
Hofer fordert von moslemischen Staaten Rücksicht auf christliche Minderheiten
Wien (OTS) - Im Zusammenhang mit dem ausufernden Karikaturenstreit
fordert die FPÖ die Gesellschaft zu mehr Respekt vor religiösen
Symbolen auf. Gleichzeitig verlangt FPÖ-Vizeparteiobmann Norbert
Hofer von der Europäischen Union mehr Unterstützung für jene
religiösen Minderheiten, welche in moslemischen Staaten leben.
"Es darf nicht übersehen werden", so FPÖ-Vizeparteiobmann Norbert
Hofer, "daß Saudi-Arabien mit den Mitteln, welche westliche Staaten
für Öl bezahlen, die islamische Mission weltweit finanziert. Im
eigenen Land selbst ist aber die christliche Mission unter den 22
Millionen Einwohnern, davon sind fast 4 Prozent Christen, strengstens
verboten. Nicht einmal ausländische Christen dürfen sich zu
Gottesdiensten treffen. Und hier ist nicht die Rede von
Gottesdiensten in Kirchen, die Errichtung christlicher Kirchen ist
ohnehin verboten, auch in Privatwohnungen dürfen sich Christen nicht
zum Gebet treffen. Schon der Besitz von nichtmuslimischen religiösen
Gegenständen wie Rosenkranz, Kreuzen, Heiligenbildern oder Bibeln
wird bestraft."
Rückfragehinweis:
Büro HC Strache
Karl Heinz Grünsteidl
Bundespressereferent
+43-664-4401629
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