Vladyka: Familien müssen bei Energiekosten entlastet werden

Semesterferien drohen wieder zu "Energieferien" zu werden

St. Pölten, (SPI) - Die Semesterferien in der 1. Februarwoche sind heute für Kinder, Eltern und Lehrer eine willkommene Auszeit. "Heute denkt kaum mehr jemand daran, aus welchem Grund diese Ferien eigentlich eingeführt wurden! In den letzten 30 Jahren hat sich vieles zum Positiven verändert, so auch die Bedeutung dieser Ferienwoche! Angesichts der aktuellen Entwicklungen der Energiepreise steht zu befürchten, dass das Wort ‚Energieferien’ mit neuer Bedeutung, wenn auch im umgekehrten Sinne, erfüllt wird", zeigt die Sozialsprecherin der SPNÖ, LAbg. Christa Vladyka, auf. Die Ferienwoche wurde 1974/75 unter dem Eindruck der Ölkrise eingeführt. "Ebenso wie damals, wenn auch aus anderen Gründen, droht heute Energie zum absoluten Luxusgut zu werden. Die Energiekosten, vor allem für Treibstoffe und Heizmaterial, sind in den letzten Jahren dramatisch gestiegen. Im Jahr 2005 sind die Energiepreise gegenüber dem Vorjahr um mehr als 15 % in die Höhe geschnellt! Besonders eklatant war die Preissteigerung beim Heizöl mit rund 40 %. Zudem ist gerade hier die Steuerbelastung besonders hoch. ****

Die Situation wird durch die außergewöhnliche Wettersituation heuer nochmals drastisch verschärft. "Durch extreme Kälte und die enormen Ölpreise ist es mittlerweile sogar zu Engpässen bei gutem Brennholz gekommen! Nun kann man zwar nichts gegen die arktischen Temperaturen machen, aber man kann sehr wohl etwas gegen die soziale Kälte tun", fordert Vladyka einen Kurswechsel. "Für viele Familien, vor allem aber für AlleinerzieherInnen und viele PensionistInnen, ist das Heizen mittlerweile bereits Luxus geworden! Der vom Land NÖ gewährte Heizkostenzuschuss ist hier sicher wichtig, aber bei weitem zu wenig. Wie dies auch bereits von Seiten der SPÖ mehrmals eingefordert wurde, ist es an der Zeit, einen bundeseinheitlichen Heizkostenzuschuss einzuführen! 40 Euro für jedes Monat der Heizperiode, also insgesamt 280 Euro, wären für viele Familien eine mehr als notwendige Unterstützung! Außerdem müssen umgehend die steuerlichen Belastungen auf Energieträger reduziert werden! Auf Grund der derzeit exorbitant hohen Ölpreise stiegen die Mehrwertsteuergewinne des Finanzministers recht ordentlich an! Es ist an der Zeit, den Menschen dieses Geld zurückzugeben", so Vladyka abschließend.
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