- 05.02.2006, 09:23:00
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Vladyka: Familien müssen bei Energiekosten entlastet werden
Semesterferien drohen wieder zu "Energieferien" zu werden
St. Pölten, (SPI) - Die Semesterferien in der 1. Februarwoche sind
heute für Kinder, Eltern und Lehrer eine willkommene Auszeit. "Heute
denkt kaum mehr jemand daran, aus welchem Grund diese Ferien
eigentlich eingeführt wurden! In den letzten 30 Jahren hat sich
vieles zum Positiven verändert, so auch die Bedeutung dieser
Ferienwoche! Angesichts der aktuellen Entwicklungen der Energiepreise
steht zu befürchten, dass das Wort ‚Energieferien’ mit neuer
Bedeutung, wenn auch im umgekehrten Sinne, erfüllt wird", zeigt die
Sozialsprecherin der SPNÖ, LAbg. Christa Vladyka, auf. Die
Ferienwoche wurde 1974/75 unter dem Eindruck der Ölkrise eingeführt.
"Ebenso wie damals, wenn auch aus anderen Gründen, droht heute
Energie zum absoluten Luxusgut zu werden. Die Energiekosten, vor
allem für Treibstoffe und Heizmaterial, sind in den letzten Jahren
dramatisch gestiegen. Im Jahr 2005 sind die Energiepreise gegenüber
dem Vorjahr um mehr als 15 % in die Höhe geschnellt! Besonders
eklatant war die Preissteigerung beim Heizöl mit rund 40 %. Zudem ist
gerade hier die Steuerbelastung besonders hoch. ****
Die Situation wird durch die außergewöhnliche Wettersituation heuer
nochmals drastisch verschärft. "Durch extreme Kälte und die enormen
Ölpreise ist es mittlerweile sogar zu Engpässen bei gutem Brennholz
gekommen! Nun kann man zwar nichts gegen die arktischen Temperaturen
machen, aber man kann sehr wohl etwas gegen die soziale Kälte tun",
fordert Vladyka einen Kurswechsel. "Für viele Familien, vor allem
aber für AlleinerzieherInnen und viele PensionistInnen, ist das
Heizen mittlerweile bereits Luxus geworden! Der vom Land NÖ gewährte
Heizkostenzuschuss ist hier sicher wichtig, aber bei weitem zu wenig.
Wie dies auch bereits von Seiten der SPÖ mehrmals eingefordert wurde,
ist es an der Zeit, einen bundeseinheitlichen Heizkostenzuschuss
einzuführen! 40 Euro für jedes Monat der Heizperiode, also insgesamt
280 Euro, wären für viele Familien eine mehr als notwendige
Unterstützung! Außerdem müssen umgehend die steuerlichen Belastungen
auf Energieträger reduziert werden! Auf Grund der derzeit exorbitant
hohen Ölpreise stiegen die Mehrwertsteuergewinne des Finanzministers
recht ordentlich an! Es ist an der Zeit, den Menschen dieses Geld
zurückzugeben", so Vladyka abschließend.
(Schluss) kr
Rückfragehinweis:
Landtagsklub der SPÖ NÖ
Mag. Andreas Fiala
Tel: 02742/9005 DW 12794
Handy: 0664 20 17 137
mailto:andreas.fiala@noel.gv.at
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