Kadenbach: Aktive Arbeitsmarktpolitik gegen Armut notwendig

Vielfach sichert auch ein Einkommen nicht mehr die Existenz

St. Pölten (SPI) - "Es ist eine sehr positive Initiative, dass das Land Niederösterreich 250 betreute soziale Wohnungen für Familien in Not zur Verfügung stellt. Damit kann in vielen dramatischen Fällen die ärgste Notlage überbrückt werden. Das Modell der ‚Wohnassistenz’, bei dem nicht nur eine Wohnung angeboten wird, sondern gleichzeitige Beratung die rasche Rückkehr zur Normalität ermöglichen soll, hat hier sicher große Bedeutung für die betroffenen Menschen", begrüßt die Landesgeschäftsführerin der SPNÖ, LAbg. Karin Kadenbach das kürzlich vorgestellte Modell.****

"In diesem Zusammenhang muss aber auch betont werden, dass gerade angesichts der derzeitigen, erneut dramatisch gestiegenen Arbeitslosenzahlen, dringend Maßnahmen notwendig sind, die im Vorfeld vermeiden, dass so viele Menschen in akute Notlagen geraten. Allein in Niederösterreich betrug der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Jänner erneut 5,6 %. Immer mehr Menschen sind von akuter Armut betroffen. Für viele sichert auch das Einkommen die Existenz nicht mehr ausreichend. Hier sind vor allem Frauen, ganz besonders Alleinerzieherinnen, betroffen die nur einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen können", so Kadenbach weiter. "In Niederösterreich werden viele gute Maßnahmen umgesetzt. Angesichts der Situation kann das aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein. Daher ist von der Bndesregierung dringend eine aktive Arbeitsmarktpolitik gefordert. Außerdem müssen die Kinderbetreuungsmöglichkeiten verbessert werden, um eine echte Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen und so den Frauen auch ein angemessenes Einkommen zu ermöglichen", so Kadenbach abschließend.
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