FP-Mahdalik: Masterplan Flugfeld Aspern - Thermalnutzung gefordert

Heiße Quellen für innovatives Thermenprojekt einsetzen

Wien, 02-02-2006 (fpd) - Nachdem ein schwedisches Planungsbüro den Zuschlag für den Masterplan für das Asperner Flugfeld erhalten hat, fordert die FPÖ erneut die Nutzung des riesigen Heißwassersee unter dem Areal. Die von einem jungen Architektenteam erstellte Studie "Wohn(t)raum Aspern" mit einem Thermenzentrum im Mittelpunkt soll eine moderne Entwicklung des Gebietes sicherstellen, erklärt FPÖ-Gemeinderat Toni Mahdalik.

Heißwasservorkommen für Heil- und Heizwecke nützen

Dreh- und Angelpunkt der Studie ist die Nutzung der Heißwasservorkommen in diesem Gebiet. In einer Zeit, wo die Heizölpreise lichte Höhen erreicht haben, muss diese Chance genutzt werden. Der Thermalwassersee kann sowohl zum Heizen sämtlicher künftiger Wohneinheiten und Betriebe am Flugfeld als auch für therapeutische Zwecke (Behandlung von Neurodermitis und anderen Hautkrankheiten) genutzt werden.

120 bis 150 Grad heißes, chloridhaltiges Wasser

Schon in den 70er-Jahren wurden bei Probebohrungen auf dem Flugfeld in einer Tiefe von 2.400 bis 3.000 Meter chloridhaltiges Grundwasser in großer Mächtigkeit mit einer Austrittstemperatur von bis zu 150 Grad festgestellt. An der Stelle einer Probebohrung wurden mehr als eine 1 Mio. Liter in 24 Stunden gefördert.

3000 neue Arbeitsplätze und 9.000 Einwohner

Ein Drittel des Areals sind beim "Wohn(t)raum Aspern" als grüne Erholungsflächen samt Badesee vorgesehen. 250 Kleingärten, 300 Gartensiedlungsparzellen und 600 Reihenhaus- bzw. Einfamilienhäuser ergeben ein Raumangebot für 4.000 im Zentrum und Wohnungen für 5.000 Menschen am Rande des Planungsgebietes. Die SPÖ-Planungen mit 25.000 Neuzuziehenden würde die gewachsenen Siedlungsstrukturen ringsum zerstören und werden daher von der Bevölkerung vehement abgelehnt, betont Mahdalik. (Schluss)am

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