MERCUR 2005: Wirtschaftskammer Wien verleiht Innovationspreis an innovative Wiener Betriebe

Minensuchhubschrauber CAMCOPTER gewinnt den mit 8.500,- Euro dotierten Hauptpreis

Wien (OTS) - "Innovationen sind eine der wichtigsten Triebfedern für die Wirtschaft. Ich freue mich, heute zahlreiche Wiener Unternehmen auszeichnen zu können, die durch ihre Innovationskraft international Akzente setzen", betonte Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, anlässlich der Verleihung des 19. Innovationspreises der Wirtschaftskammer Wien MERCUR 2005. Der mit 8.500,- Euro dotierte Hauptpreis erging diesmal an die Firma "Schiebel Elektronische Geräte GmbH" für ihren Minensuch- und Messhubschrauber CAMCOPTER S-100. ****

Der CAMCOPTER S-100 ist ein im zivilen, kommerziellen und militärischen Bereich einsetzbarer unbemannter Hubschrauber. Er kann mit Kameras, Messgeräten und anderen Sensoren bestückt mittels Computersteuerung bei der Minensuche, der Kameraüberwachung von Umwelt- und Naturkatastrophen, der Messung von Luftemissionen oder aber auch bei Rettungsaktionen eingesetzt werden. Die international tätige Firma Schiebel mit Hauptsitz in Wien ist seit mehr als 50 Jahren auf die Entwicklung hoch technisierter elektromechanischer Überwachungstechnologien spezialisiert.

Den MERCUR 2005 "Sonderpreis KMU" erhielt die Firma LOYTECH electronics GmbH für die Entwicklung einer Multiprotokoll-Plattform für die Gebäudeautomatisierung, die eine automatische Steuerung der Heizungs-, Lüftungs-, Klima oder auch Brandmeldetechnik ermöglicht. Sieger in der Kategorie "Verfahrensinnovation" ist das Unternehmen Pörner IngenieurgesmbH (Projekt: Entwicklung eines Systems für die weltweite Versorgung mit Qualitätsbitumen), in der Kategorie "Produktinnovation" die Firma NOA Audio Solutions VertriebsgesmbH (Projekt: R2O - Right to Owner Audiowatermarking) sowie in der Kategorie "Dienstleistungsinnovation" die Firma ERES NETconsulting -Immobilien.NET GmbH (Projekt: Der ImmoCUBE - Multidimensionales Analysesystem).

Die Wirtschaftskammer Wien engagiert sich intensiv in der Förderung von Forschung und Entwicklung. "Wiener Unternehmen investieren von Jahr zu Jahr mehr in Forschung und Entwicklung, die Wiener Forschungsquote liegt deutlich über dem österreichischen Durchschnitt und im internationalen Spitzenfeld. Damit sichern diese Unternehmen auch den Wirtschaftsstandort Wien, schaffen zahlreiche Arbeitsplätze für hoch qualifizierte Fachkräfte und kurbeln das Wirtschaftswachstum an - ein Grund mehr für die Wirtschaftskammer Wien, sie in diesem so wichtigen Bereich zu unterstützen", stellt Präsidentin Jank fest. Innovationsprozesse, so Jank, ziehen sich von der Idee über die Entwicklung bis zur Markteinführung über einen langen Zeitraum. Die Wirtschaftskammer Wien berät Wiener Unternehmen deshalb von der Betriebsgründung an über Fördermaßnahmen, Marktchancen oder auch Kooperationsmöglichkeiten.

Der MERCUR soll innovative Betriebe ins öffentliche Rampenlicht stellen. Zur Teilnahme berechtigt sind alle Mitglieder der Wirtschaftskammer Wien, die den Großteil der Wertschöpfung ihrer Neuerung in Wien erzielen. Thematisch und inhaltlich kennt der MERCUR keine Einschränkungen. Eingereicht werden können Produkte, die bereits auf den Markt gebracht wurden, sowie Verfahren, die sich im Echtbetrieb bewährt haben. Neben dem Preisgeld, einer Urkunde sowie der MERCUR-Statue werden die Projekte der Gewinner auch in verschiedenen Publikationen und Aussendungen der Wirtschaftskammer Wien einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten zu den Gewinnern erhalten Sie in der Wirtschaftskammer Wien bei Ing. Walter Preyss unter Tel.: 514 50 DW 1304 sowie im Internet unter www.mercur2005.at.

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