Matiasek: Derzeitiges Meldewesen ist Einladung zum Mißbrauch!

Innenministerium aber auch Stadt Wien ist gefordert diesem Treiben ein Ende zu bereiten!

Wien, 31-01-2006 (fpd) - Kaum ein Dokument wird derzeit in Österreich so oft mißbräuchlich verwendet wie der sg. "Meldezettel". Das österreichische Meldewesen, das seit 2002 von der Polizei zum Magistrat gewandert ist, bedarf einer dringenden und vor allem nachhaltigen Reform, so heute LAbg. GR Veronika Matiasek, in einer Stellungnahme.

Es sei eine Chuzpe, daß derzeit beim An- und Abmelden weder ein Lichtbildausweis noch ein Mietvertrag vorgelegt werden müsse. Dem Betrug sei damit Tür und Tor geöffnet. Gerade in Wien habe dieses Beispiel Schule gemacht. Matiasek erinnerte in diesem Zusammenhang an die unzähligen Meldungen, des 'Vereins Ute Bock'. Rund zweitausend Meldungen waren keine Seltenheit und den Behörden auch offenbar kein Dorn im Auge.

Vor diesem Hintergrund forderte Matiasek heute SPÖ-Stadträtin Sonja Wehsely auf, Gespräche mit dem Innenministerium zu suchen, um das Problem der Scheinmeldungen in den Griff zu bekommen. Alleine auf Grund der Tatsache, daß unschuldige Menschen in Konflikt mit dem Gesetz geraten, da sich in ihrer Wohnung Kriminelle anmelden können ohne daß die Eigentümer etwas davon wissen, sei akuter Handlungsbedarf gegeben, so Matiasek abschließend. (Schluß) jen

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