13 neue Einkaufs- und Fachmarktzentren in Österreich

365 Mio. Besucher 2005/1,2 Mio. pro Tag/Stimmungswandel bei den Konsumenten/ACSC hat 175 Mitglieder/Neue Zentren in sechs Bundesländern

Salzburg (OTS) - Österreichs Handelslandschaft ist im Vorjahr um insgesamt 13 Einkaufs- und Fachmarktzentren sowie Factory Outlets auf 164 gewachsen, gab Dr. Stephan Mayer-Heinisch, der Obmann des ACSC (Österreichische Fachvereinigung für Einkaufszentren) bei der Generalversammlung des ACSC im Oval des Europarks in Salzburg bekannt.

Im November und Dezember hätten die österreichischen Einkaufszentren "eine gute Stimmung" bei den Konsumenten festgestellt, sodass man vorsichtig von einer "Abkehr von der Konsumzurückhaltung" sprechen könne. Umso mehr seien ständige Innovationen in den Einkaufszentren und im Handel insgesamt unerlässlich, stellte der ACSC-Obmann fest. Rund 365 Millionen Menschen haben - nach ersten Schätzungen - im Jahr 2005 die österreichischen Einkaufs- und Fachmarktzentren besucht, was rund 1,2 Mio. Konsumenten pro Geschäftstag bedeutet.

Bei den 13 Zentren, die für 2005 neu in die EKZ-Dokumentation der Standort+Markt aufgenommen wurden, handelt es sich um fünf Einkaufszentren (das Columbus Center und das Interspar EKZ Q19 in Wien, das max.center in Wels-West und das EKZ Lenaupark in Linz/beide OÖ und die Stadtgalerie in St. Johann im Pongau/Sbg., während das SEP in Gmunden/OÖ nunmehr als Einkaufszentrum klassifiziert wird statt eines Fachmarktzentrums wie bisher), sechs Fachmarkzentren (das City Center Schrems und das FMZ Baden/beide NÖ, das FMZ Awarenstraße in Wien, das Center Ost Graz/Stmk., das FMZ Walding in OÖ und der Europoint Siegendorf im Burgenland), sowie die beiden Factory Outlets BIGG in Parndorf/Bgld. und Leoville (Leobersdorf/NÖ. Auffällig sei laut Mayer-Heinisch die Tatsache, dass die bei weitem überwiegende Mehrheit der Einkaufszentren-Mieter lokale und regionale Klein- und Mittelunternehmen (KMU) seien.

"Gemeinsam mit der Gewerkschaft der Privatangestellten werden wir uns bemühen, die Handelsberufe attraktiver zu gestalten", erklärte Mayer-Heinisch, was mittelfristig bis zur Möglichkeit eines Fachhochschul-Abschlusses führen könnte. "Andererseits wollen wir Sondermodelle für ältere Arbeitnehmer entwickeln", kündigte ACSC-Obmann Mayer-Heinisch an. "Sollten wir dabei erfolgreich sein, wäre das ein weiterer Beweis für die Innovationskraft der Einkaufszentren und des Einzelhandels, um die zeitweise Austrosklerose zu überwinden".

Die Zahl der Mitglieder des ACSC ist innerhalb eines Jahres von 157 auf aktuell 175 Mitglieder gestiegen, die durch Eigentum oder Management jeweils rund 85 Prozent der österreichischen Einkaufs- und Fachmarktzentren sowie deren Nutzflächen repräsentieren.

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Obmann Dr. Stephan Mayer-Heinisch (0664/3402947) und
Generalsekretärin Dr. Sabine Schober (0670/6289401)

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