- 31.01.2006, 09:41:07
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Strache: "Team Focus-Studie" des FSW unterstreicht die FPÖ Kritik zur Schutzzone Karlsplatz!
Flankierende Maßnahmen zur Karlsplatz Schutzzone fehlen seit dem ersten Tag!
Wien, 31-01-2006 (fpd) - Die jetzt bekanntgewordene Kritik an der
Schutzzone Karlsplatz durch eine Studie des "Team-Focus" untermauere
leider jene Befürchtungen, welche die FPÖ bereits vor mehr als einem
halben Jahr mehrfach artikuliert habe. Die Schutzzone-Karlsplatz habe
sich als Rohrkrepierer erster Güte entwickelt. Sowohl das
Innenministerium aber auch die Stadt Wien seien offenbar die
Totengräber einer prinzipiell guten Idee. Einmal mehr habe sich
gezeigt, daß die verantwortlichen Politiker von SPÖ und ÖVP nicht
bereit seien, das Drogenproblem ernsthaft in die Hand zu nehmen.
Die Verdrängung der offenen Szene hätte selbstverständlich nur dann
Sinn, wenn auf der anderen Seite effektive Drogenausstiegsprogramme
zu Verfügung gestellt werden. Diese fehlen jedoch in Wien bis heute,
so reagierte heute der Obmann der FPÖ, LAbg. GR Heinz-Christian
Strache auf einen Bericht des Team-Focus bezüglich der Schutzzone am
Wiener Karlsplatz.
Vom ersten Tag an, so Strache, hätten begleitende Maßnahmen gefehlt.
Hier wäre die Stadt in die Ziehung zu nehmen gewesen. Doch Häupl und
Co. hätten schon früher unter Beweis gestellt, daß sie außer linken
Experimenten im Drogenbereich nicht viel zustande bringen. Es sei
Aufgabe der Politik bereits im Kindes- und Jugendalter für Prävention
und Aufklärung zu sorgen. Solange jedoch bei der SPÖ und ihren
Vorfeldorganisationen die politische Linie zwischen
Freigabephantasien und Restriktion schwanke, sei auch eine
einheitliches Vorgehen bei der Drogenbekämpfung in Wien nicht zu
erwarten, so Strache abschließend. (Schluß) jen
Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien
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