Konsolidierung im Stahlsektor weckt Fantasie für Asiens Stahlaktien

Volksbanken-KAG rechnet mit Konsolidierung der Branche

Wien (OTS) - Das Übernahmeangebot des niederländisch-indischen Stahlriesen Mittal Steel , mit einer Jahresproduktion von 59 Millionen Tonnen Stahl unangefochtener Branchen Primus, für die Nummer 2 Arcelor, löste eine kleine Hausse bei Stahlaktien aus. Konsolidierungsfantasie beflügelte nicht nur die österreichischen Anbieter wie Böhler-Uddeholm und Voestalpine. Grund dafür ist der relativ hohe Aufschlag von 27 Prozent (28,21 Euro je Aktie) den Mittal Steel für die feindliche Übernahme zu zahlen bereit ist.

"Dass Arcelor schon über den geplanten Übernahmepreis gestiegen ist, sollte auch andere Stahlanbieter profitieren lassen," prognostiziert Ulrich Baumann, Fondsmanager des VB-Pacific- Invest der Volksbanken-KAG. Zwar sei es relativ ungewöhnlich, dass die Nummer 1 den Zweitplatzierten schlucken will, weshalb eigentlich kleinere Stahlanbieter stärker an einer weiteren Stahlkonzentration Interesse erwecken sollten. Baumann hofft auf eine weitere Konsolidierung in der Branche, denn "im Pacific Invest haben wir mit 32,4 Tonnen Stahl Produktion nicht nur die Nummer 3, Nippon Steel, im Portfolio, sondern auch den fünftgrößten Stahlkonzern der Welt. Posco, der Stahlproduzent aus Südkorea, ist mein grösster Favorit unter den Top Playern, denn mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 4,5 und einer Dividendenrendite von 5,6 Prozent ist noch einiges an Bewertungsspielraum nach oben wahrscheinlich." Alleine heuer stiegen Stahlaktien weltweit um 15 Prozent, in Westeuropa durch das Mittal-Angebot sogar über 19 Prozent. "Posco mit einer Performance von sechs Prozent bzw. Nippon Steel mit zwei Prozent müssen erst von der Börse entdeckt werden" sagt Baumann," aber wir haben ja auch noch sehr attraktive Stahlkocher der zweiten Reihe aus Japan und China im Pacific Portfolio."

Rückfragen & Kontakt:

Nicole Wolfbeisz
Volksbanken-Kapitalanlagegesellschaft m.b.H.
Peregringasse 3, 1090 Wien
Telefon: +43 (0)50 4004 - 3703
E-Mail: won@fonds.volksbank.at
Internet: www.volksbankfonds.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VBF0001