Strache: City-Maut kommt für die FPÖ nicht in Frage!

Schluß mit dem Schröpfen der Wiener Autofahrer!

Wien, 30-01-2006 (fpd) - Mit einem dreifachen "Nein" kommentierte heute FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache die Pläne der Bezirksvorsteherin Ursula Stenzl zu einer City-Maut in Wien. Die FPÖ erteile dieser neuerlichen Schöpfungsaktionen bereits im Vorfeld eine klare Absage. Die City-Maut-Systeme sowohl in London aber auch jüngst in Stockholm hätten nur zu einer massiven Verteuerung des Individualverkehrs geführt - steuernde Maßnahmen seien jedoch ausgeblieben. Die City-Maut habe sich als reine Geldbeschaffungsaktion herausgestellt, so Strache.

Auch die Problematik für die Wirtschaftstreibenden rund um die City-Maut käme bei der Diskussion leider viel zu kurz. Es hätte sich nämlich gezeigt, daß durch die Einführung von City-Maut-Modellen, die Menschen leichter den Weg zu den großen Einkaufszentren außerhalb der Städte finden würden. Dort, so Strache, fänden die Kunden Parkplätze zum Nulltarif vor und hätten zudem die Vorteile des großen Angebots verschiedenster Anbieter. In weiterer Folge bedeute die City-Maut Kaufkraftabfluß und wirtschaftliche Einbußen für den Handel in Wien. Die FPÖ lehne daher die City-Maut auf jeden Fall ab, so Strache abschließend. (schluß) jen

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