• 27.01.2006, 15:09:03
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  • OTS0216 OTW0216

KHM zu Stellungnahmen des ehemaligen Wachmanns Erwin Plank: reine Schutzbehauptungen für nachweisliches Fehlverhalten im Sicherheitsdienst

Wien (OTS) - Die bei einer Pressekonferenz von FPÖ-Chef
Heinz-Christian Strache getätigten Aussagen des ehemaligen Wachmannes
Erwin Plank sieht das Kunsthistorische Museum als reine
Schutzbehauptungen für sein nachweisbares Fehlverhalten im
Sicherheitsdienst des KHM an.

In der Nacht vom 10. auf 11. Mai 2003, zu dem Zeitpunkt als die
"Saliera" gestohlen wurde, war Erwin Plank im Sicherheitssystem des
Museums eingeloggt und daher Hauptverantwortlicher für die
Bearbeitung eingehender Alarme.

Entgegen der Dienstanweisung, die vorschreibt, dass nach der
Rückstellung eines ausgelösten Alarms eine visuelle Überprüfung mit
Hilfe von Videokameras vorzunehmen ist und das Licht eingeschaltet
werden muss, stellte Erwin Plank die Einbruchmeldeanlage einfach ab,
ohne dass vorher eine Überprüfung mit Hilfe der Videoanlage oder eine
Begehung des Raumes, in dem der Alarm ausgelöst wurde, erfolgte.

Eine Weisung der Sicherheitsbeauftragten bzw. der
Geschäftsführung, bei einem ersten Alarm die Anlage "rasch
abzuschalten" und zurückzustellen und erst bei einem zweiten Alarm zu
reagieren, gibt es weder mündlich noch schriftlich.

Eine Versetzung von Hofrat Dr. Günther Dembski, Direktor des
Münzkabinetts und ehemaliger Sicherheitsbeauftragter des Museums, hat
es nicht gegeben.

Rückfragehinweis:
Kunsthistorisches Museum
Mag. Irina Kubadinow
Leitung der Abtl. für Öffentlichkeitsarbeit und Marketing
Tel.: (+43 1) 525 24/404
mailto:[email protected] , http://www.khm.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | KHM

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