KHM zu Stellungnahmen des ehemaligen Wachmanns Erwin Plank: reine Schutzbehauptungen für nachweisliches Fehlverhalten im Sicherheitsdienst

Wien (OTS) - Die bei einer Pressekonferenz von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache getätigten Aussagen des ehemaligen Wachmannes Erwin Plank sieht das Kunsthistorische Museum als reine Schutzbehauptungen für sein nachweisbares Fehlverhalten im Sicherheitsdienst des KHM an.

In der Nacht vom 10. auf 11. Mai 2003, zu dem Zeitpunkt als die "Saliera" gestohlen wurde, war Erwin Plank im Sicherheitssystem des Museums eingeloggt und daher Hauptverantwortlicher für die Bearbeitung eingehender Alarme.

Entgegen der Dienstanweisung, die vorschreibt, dass nach der Rückstellung eines ausgelösten Alarms eine visuelle Überprüfung mit Hilfe von Videokameras vorzunehmen ist und das Licht eingeschaltet werden muss, stellte Erwin Plank die Einbruchmeldeanlage einfach ab, ohne dass vorher eine Überprüfung mit Hilfe der Videoanlage oder eine Begehung des Raumes, in dem der Alarm ausgelöst wurde, erfolgte.

Eine Weisung der Sicherheitsbeauftragten bzw. der Geschäftsführung, bei einem ersten Alarm die Anlage "rasch abzuschalten" und zurückzustellen und erst bei einem zweiten Alarm zu reagieren, gibt es weder mündlich noch schriftlich.

Eine Versetzung von Hofrat Dr. Günther Dembski, Direktor des Münzkabinetts und ehemaliger Sicherheitsbeauftragter des Museums, hat es nicht gegeben.

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