ÖAMTC: Pannenhilfe im Ausnahmezustand - 51.630 Notrufe gingen in vier Tagen ein

Einsatzstärkste Woche - 24.174 liegen gebliebene Autos wurden wieder flott gemacht

Wien (OTS) - In dieser Woche waren aufgrund der extremen Kälte sowohl die ÖAMTC-Mitglieder, als auch die Pannenfahrer und Calltaker an der ÖAMTC-Hotline gefragt. "Unsere Mitglieder mussten aufgrund der massigen Anforderungen oft sehr geduldig sein. Dass dies angesichts der Kälte nicht immer leicht ist, ist natürlich verständlich", sagt Gerhard Samek von der ÖAMTC-Pannenhilfe. Von Montag bis Donnerstag wurden österreichweit 24.174 Pannenhilfen geleistet. Am stärksten betroffen war eindeutig der "Kältepol" Ostösterreich. Bei Rekordtemperaturen bis minus 31 Grad galt es für die Gelben Engel allein in Wien, Niederösterreich und Burgenland 11.900 liegen gebliebene Fahrzeuge wieder flott zu machen. "Im Jänner insgesamt werden wir mit Monatsende im Osten auf 40.000 Einsätze kommen. Das ist Rekordwert. In unseren Aufzeichnungen gab es bisher keinen stärkeren Monat", so Samek.

Bei der ÖAMTC-Nothilfe-Nummer 120 gingen insgesamt 51.630 Anrufe ein. Etwa 31.000 Telefonate betrafen die Pannenhilfe direkt. "Den restlichen Anrufern konnte oft mit technischen Ratschlägen rund um Kältepannen weitergeholfen werden", sagt der ÖAMTC-Einsatzleiter. Die Telefonleitungen waren oft heillos überlastet. In den Bundesländern ging es ähnlich "heiß" her. In der Steiermark und in Kärnten wurden die Pannenfahrer in den vergangenen vier Tagen zu 5.095 Einsätzen gerufen. Gefolgt von Oberösterreich und Salzburg mit 4.640. In Westösterreich war es zwar auch sehr kalt, die Autofahrer waren aber scheinbar für die tiefen Temperaturen besser gerüstet. In Tirol und Vorarlberg rückten die Gelben Engel von Montag bis Donnerstag 2.539 Mal aus.

Skurrile Pannen - Fahrzeug verwandelte sich nach Autowäsche in Iglu

85 Prozent aller Einsätze waren auf streikende Batterien zurückzuführen. Aufgrund der bitteren Kälte blieben aber auch viele Fahrzeuge wegen eingefrorenen Dieselleitungen und -filter liegen. "Dieses Phänomen ist aufgrund der steigenden Dieselzulassung bei Neufahrzeugen vermehrt aufgetreten", weiß Samek. Neben eingefrorenen Türen und Schlösser hatten es die Pannenfahrer aber auch mit völlig neuartigen Dingen zu tun: Ein Autofahrer, der bei Minusgraden sein Fahrzeug wusch, stand wenige Sekunden später vor einem Eisblock.

Erst seit gestern ist eine leichte Entspannung zu spüren. "Wir rechnen aber mit einer noch längeren Phase, in der wir mit Volllast weiterfahren werden, so der ÖAMTC-Einsatzleiter abschließend.

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