- 27.01.2006, 09:49:10
- /
- OTS0045 OTW0045
Kickl: Schuldenerlaß für Irak unverzüglich rückgängig machen!
1,75 Milliarden Euro Schuldenerlaß für den drittgrößten Ölproduzenten der Welt bedeuten unzumutbare Mehrbelastung für jeden einzelnen Österreicher
Wien (OTS) - FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl nahm jüngste
Berichte der "New York Times" über die dubiose Finanzgebarung im Irak
zum Anlaß, eine unverzügliche Rücknahme des österreichischen
Schuldenerlasses für den Irak zu fordern.
Am 14. Dezember des Vorjahres hat Österreich dem Irak 80 Prozent
seiner Schulden, nämlich 1,75 Milliarden Euro, erlassen. "Es ist
wirklich grotesk, wenn ein Land wie Österreich, in dem das Geld an
allen Ecken und Enden fehlt und in dem die Arbeitslosigkeit in
schwindelnde Rekordhöhen emporgaloppiert, und in einer Situation, wo
Rohstoffpreise auf Rekordniveau sind, auf Kosten seiner Steuerzahler
dem drittgrößten Ölproduzenten der Welt derartige Unsummen in den
Rachen stopft", empörte sich Kickl.
Die Rücknahme dieser Schenkung sei unerläßlich. "Österreich kann sich
eine solche Geldverschwendung nicht erlauben", betonte Kickl. Aber es
zeige wieder einmal, mit welcher zynischen Nonchalance Schüssel,
Grasser und Co. über die Interessen Österreichs hinwegtänzeln würden,
nur um die Illusion ihrer internationalen Pseudo-Wichtigkeit zu
nähren.
Rückfragehinweis:
Büro HC Strache
Karl Heinz Grünsteidl
Bundespressereferent
+43-664-4401629
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFP






