Kickl: Schuldenerlaß für Irak unverzüglich rückgängig machen!

1,75 Milliarden Euro Schuldenerlaß für den drittgrößten Ölproduzenten der Welt bedeuten unzumutbare Mehrbelastung für jeden einzelnen Österreicher

Wien (OTS) - FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl nahm jüngste Berichte der "New York Times" über die dubiose Finanzgebarung im Irak zum Anlaß, eine unverzügliche Rücknahme des österreichischen Schuldenerlasses für den Irak zu fordern.

Am 14. Dezember des Vorjahres hat Österreich dem Irak 80 Prozent seiner Schulden, nämlich 1,75 Milliarden Euro, erlassen. "Es ist wirklich grotesk, wenn ein Land wie Österreich, in dem das Geld an allen Ecken und Enden fehlt und in dem die Arbeitslosigkeit in schwindelnde Rekordhöhen emporgaloppiert, und in einer Situation, wo Rohstoffpreise auf Rekordniveau sind, auf Kosten seiner Steuerzahler dem drittgrößten Ölproduzenten der Welt derartige Unsummen in den Rachen stopft", empörte sich Kickl.

Die Rücknahme dieser Schenkung sei unerläßlich. "Österreich kann sich eine solche Geldverschwendung nicht erlauben", betonte Kickl. Aber es zeige wieder einmal, mit welcher zynischen Nonchalance Schüssel, Grasser und Co. über die Interessen Österreichs hinwegtänzeln würden, nur um die Illusion ihrer internationalen Pseudo-Wichtigkeit zu nähren.

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