FORMAT: Kredietbank Luxembourg an Schoellerbank interessiert

BA-CA-Chef Erich Hampel: "Es gibt keinen Plan, die Schoellerbank zu verkaufen"

Wien (OTS) - Die im Besitz der belgischen Bankengruppe KBC befindliche Kredietbank Luxembourg (KBL) interessiert sich für die Wiener Schoellerbank. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe.

Die Schoellerbank steht zu 100 Prozent im Eigentum der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA). Bereits vor zwei Jahren starteten die Luxemburger einen erfolglosen Versuch, die Schoellerbank zu übernehmen - damaliger Kaufpreis: rund 300 Millionen Euro. KBL-Chefin Marie-Paule Gillen gegenüber FORMAT: "Wir wollen unsere Präsenz in Österreich ausbauen und suchen laufend nach Zielobjekten. Die Schoellerbank würde grundsätzlich sehr gut zu uns passen. Und sollte sich der Eigentümer zu einem Verkauf entschließen, dann wären wir natürlich sehr daran interessiert."

Die neue BA-CA-Mutter UniCredit untersucht laut FORMAT aktuell alle Bankbeteiligungen in Österreich nach möglichen Verkaufskandidaten. Betroffen davon sind etwa die Schoellerbank aber auch die Anteile an der 3-Banken-Gruppe - Bank für Tirol und Vorarlberg, Bank für Kärnten und Steiermark sowie der Oberbank. BA-CA-Generaldirektor Erich Hampel dementiert konkrete Verkaufsabsichten gegenüber FORMAT: "Wir besetzen mit der Schoellerbank eine exzellente Position am österreichischen Markt und wollen dort auch wachsen. Es gibt keinen Plan, die Schoellerbank zu verkaufen."

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