VP-Gerstl: Umfrage belegt eindeutig Flop des Stadthallenpickerls

Wieder eine der typischen Fehlleistungen von Schickers Verkehrsplanung

Wien (VP-Klub) - "Die mediale Ankündigung Schickers, die Probleme, die es durch die Einführung des Parkpickerls ’Stadthalle’ gibt, mit einem neuen Parkpickerl für die Anrainer des 16. Bezirkes zu beantworten, löst das Problem nicht an seiner Wurzel", kritisiert ÖVP Wien Verkehrssprecher LAbg. Wolfgang Gerstl.

Besser wäre es, so Gerstl, zu einer gemeinsamen Lösung in Kooperation mit den örtlichen Garagenbetreibern zu kommen. "Eine solche Lösung zu erarbeiten, hat Stadtrat Schicker verabsäumt." Laut Gerstl sind mit dem ’Stadthallen-Parkpickerl’, das seit einem halben Jahr in Kraft ist, die Ziele der Parkraumbewirtschaftung im Bereich der Stadthalle nicht erreicht worden. Eine Umfrage der Wirtschaftskammer in Wien bestätigt dies und nennt eine Zahl: 95 Prozent der außerhalb der Parkzone liegenden, aber betroffenen Unternehmen sind gegen eine Beibehaltung des Parkpickerls. Innerhalb der Parkpickerlzone spricht sich nur eine Minderheit von 34 Prozent für die Beibehaltung aus. Außerhalb der Parkpickerlzone sind auch fast 90 Prozent der Kunden mit der Regelung unzufrieden. Auch innerhalb der Pickerlzone ist es immerhin noch über ein Drittel, das keine Verbesserung durch das Parkpickerl erkennen kann.

"Die ganze ’Stadthallen-Pickerl-Aktion’ ist wieder eine der typischen Fehlleistungen von Schickers Wiener Verkehrsplanung. Der Planungsstadtrat ist daher dringend aufgefordert, die Verkehrspolitik endlich so zu gestalten, dass es in Zukunft nicht nur mehr Verkehrs-Staus und keine Parkplätze gibt", schloss Gerstl.

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