• 25.01.2006, 13:45:13
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Renner/Findeis: Ohne Marchegger-Marchbrücke bleibt gesamte Region isoliert

Bezirke Mistelbach und Gänserndorf profitieren von boomendem Wirtschaftsraum Westslowakei praktisch überhaupt nicht

St. Pölten, (SPI) - Geredet wird über das Projekt schon seit
Jahren - und es gab ebenso viele Ankündigungen über die
Verwirklichung eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte im
Weinviertel - eine leistungsfähige Brücke über die March bei
Marchegg. "Geschehen ist bis heute nichts und jenseits der Grenze
hören wir verstärkt Aussagen, wonach von einem Brückenbau überhaupt
keine Rede sein kann. Die Tatsache, wonach der gesamte
Wirtschaftsstandort der Bezirke Gänserndorf und Mistelbach weiterhin
von der boomenden Region jenseits der March in der Slowakei isoliert
bleibt, sorgt zusehens für Sorge bei der Bevölkerung, aber auch den
Wirtschaftstreibenden. Allein die erst vor zwei Tagen bekannt
gewordene Schließung der Zuckerfabrik Hohenau ist ein massiver Schlag
für eine ohnehin strukturschwache Region. Wir brauchen alle
Anstrengungen für neue Betriebe und Arbeitplätze, die möglich sind ",
nutzen die Weinviertler SPÖ-Landtagsmandatare Mag. Karin Renner und
Hermann Findeis den Anlass einer aktuellen Stunde im morgigen NÖ
Landtag zum Thema Arbeitsplätze, um auf eines der wichtigsten
Anliegen der Region wieder Aufmerksamkeit zu lenken.****

Die neue Brücke bei Hohenau ist ja nur einspurig und damit nur für
den lokalen Verehr, ja eher auch nur für eine touristische Nutzung zu
gebrauchen. Bereits im Jänner des Vorjahres gab es die Ankündigung
seitens des NÖ Verkehrsreferenten LH Erwin Pröll, betreffend der
Brücken über die March bei Angern und Marchegg gäbe es bereits
Gespräche mit den slowakischen Präsidenten Ivan Gasparovic. "Offenbar
haben die Gespräche bis heute nichts Konkretes gebracht, unser
Wirtschaftspark in Marchegg, als große Zukunftshoffnung für die
Region errichtet, fristet ein bescheidenes, weil fast leeres Dasein.
Es mag durchaus sein, dass beim Brückenprojekt vor allem die
slowakische Seite mauert und kein Interesse an
‚Konkurrenzunternehmen’ jenseits der Grenze hat - aber in einem
zusammenwachsenden Wirtschaftsraum sollte und darf es nicht sein,
dass derartige Blockaden einfach stillschweigend in den Tod eines so
wichtigen Infrastrukturprojektes münden. Die Bezirke Gänserndorf und
Mistelbach brauchen raschest eine leistungsfähige Brücke über die
March, dies brächte Arbeitsplätze und neue Unternehmen", fordern
Renner und Findeis einen neuen Anlauf des Landesverkehrsreferenten zu
Verhandlungen.
(Schluss) fa

Rückfragehinweis:
Landtagsklub der SPÖ NÖ
Mag. Andreas Fiala
Tel: 02742/9005 DW 12794
Handy: 0664 20 17 137
mailto:[email protected]

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