Grazer HochschülerInnenschaft: Weg mit den Zugangsbeschränkungen!

Auf die Einigung Gehrers mit dem EU-Bildungskommissar reagiert die Grazer HochschülerInnenschaft zuversichtlich, fordert jedoch die Aufhebung der Zugangsbeschränkungen.

Graz (OTS) - "Es ist keinesfalls zu rechtfertigen, die Zugangsbeschränkungen trotz Einführung des Herkunftslandprinzips (bei den medizinischen Fächern) dennoch aufrechtzuerhalten!" kommentiert Fadi Sinno, Vorsitzender der Grazer ÖH die heutige Einigung der Bildungsministerin Gehrer mit dem EU-Bildungskommissar bezüglich der Rückkehr zum Herkunftslandsprinzip.

Damit ist der §124b UG2002 endgültig nicht mehr tragbar: Fadi Sinno, Vorsitzender der ÖH an der Karl-Franzens-Universität Graz, reagiert mit Skepsis: "Die Rückkehr zum Herkunftslandprinzip ist ein guter Schritt in die richtige Richtung - jedoch muss darauf die sofortige Aufhebung des §124b folgen, der die Zugangsbeschränkungen in den betroffenen Studienrichtungen noch immer normiert."

Mit Ausnahme der medizinischen Fächer ist der oftmals propagierte Ansturm der deutschen numerus-clausus-Flüchtlinge ja bekanntlich ausgeblieben. Da sich nun eine Lösung für die betroffenen Studienrichtungen ergeben hat, ist der §124b UG02 nun völlig überflüssig. Fadi Sinno schließt: "Der freie Hochschulzugang muss jedenfalls wiederhergestellt werden. Wir fordern eine sofortige Initiative Gehrers für eine Gesetzesnovelle!"

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