AKS zu Gesamtschule: Neue Diskussion, doch Gehrer trägt immer noch "Ideologie-Brille"

Wie viele Studien und Argumente müssen noch gebracht werden?

Wien (SK) - Die Aktion kritischer SchülerInnen (aks) spricht sich in der aktuellen Debatte rund um das Thema Gesamtschule ganz klar gegen das momentane, differenzierte Schulsystem aus. "Die Vorteile, die eine gemeinsame Schule bis zur neunten Schulstufe bringen würde, sind nicht erst seit gestern bekannt. Laufend gibt es neue Argumente und Studien, doch die Bildungsministerin hat scheinbar nichts Besseres zu tun als die Diskussion zu vertagen", so aks-Bundesvorsitzende Ingrid Gogl. *****

Die Trennung in Hauptschule und AHS-Unterstufe führt laut der SchülerInnenorganisation zu stärkerer Selektion nach sozialen Unterschieden: "Mehrere Studien belegen, dass auch der Bildungsgrad der Eltern entscheidend für den späteren Schulweg junger Menschen ist. Schule und Bildung darf jedoch nicht von ökonomischen oder sozialen Bedingungen geleitet werden", so die SchülerInnenvertreterin.

"Es ist äußerst schade, dass die Gesamtschuldiskussion bei Elisabeth Gehrer scheinbar immer noch durch die ideologische Brille gesehen wird und sachliche, offensichtliche Argumente erneut ignoriert werden. Wenn die Ministerin die Auseinandersetzung mit diesem Thema so sehr scheut, ist sie vermutlich im Bildungsministerium Fehl am Platz", meint Ingrid Gogl abschließend. (Schluss) wf/mp

Rückfragehinweis: Ingrid Gogl (aks-Bundesvorsitzende): 0699/ 11 40 81 42

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