- 18.01.2006, 12:17:02
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Broukal fordert Ermäßigungen für Überbrückungssemester an der Uni-Graz
Angebot ist grundsätzlich zu begrüßen - Kosten müssen überdacht werden
Wien (SK) - "Es ist erfreulich, dass sich die Universität Graz
Gedanken darüber macht, wie abgewiesene Nachwuchsmedizinerinnen und
-mediziner die Zeit bis zum nächsten Aufnahmeversuch sinnvoll nutzen
können. Eine andere Sache ist jedoch der Kostenpunkt des Angebots: Es
dürfen keine sozialen Barrieren für Studierende errichtet werden",
erklärte SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal in Bezug auf das
Qualifizierungsmodul an der Uni-Graz. "Sozial schwache Studierende
dürfen nicht zum Handkuss kommen - die Kosten für das
Überbrückungssemester müssen sozial gestaffelt werden", fuhr Broukal
fort. Der SPÖ-Wissenschaftssprecher fordert Ministerin Gehrer daher
auf, sofort mit der Uni-Graz über finanzielle Zuschüsse für
Stipendien- und StudienbeihilfenbezieherInnen in Verhandlungen zu
treten. ****
"Die Verantwortung für die Einschränkung des freien Hochschulzugangs
liegt bei der Ministerin. Es ist längstens an der Zeit, jenen
Studierenden unter die Arme zu greifen, die aufgrund Gehrers
Untätigkeit vor den Trümmern ihrer Lebensplanung stehen", unterstrich
Broukal seine Forderung nach Kostenersatz für das
Überbrückungssemester. (Schluss) up/mm
Rückfragehinweis:
Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
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