Sozialistische Jugend: Nein zur Post-Privatisierung!

Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen ist zu keinem Zeitpunkt vertretbar

Wien (OTS) - Ludwig Dvorak, Vorsitzender der Sozialistischen
Jugend Österreich (SJÖ), spricht sich erneut vehement gegen die von der Regierung betriebene Verscherbelung der Post aus. "Die Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen und die Verscherbelung von öffentlichem Eigentum ist zu keinem Zeitpunkt vetretbar. 970 Postämter und 6623 Arbeitsplätze weniger zeigen sehr deutlich, wohin dieser Kurs führt", so Dvorak am Mittwoch.

Dvorak betont, dass es keinen einzigen vernünftigen Grund für den geplanten Verkauf gibt: "Für die in den letzten Tagen kolportierten nebulosen Expansionspläne gibt's zwar kein Konzept, aber schon jetzt genug Geld im Unternehmen, also keinen Grund für einen Börsegang. Dass dieser Börsegang aber Druck zur Profitmaximierung auf Kosten der Versorgungssicherheit bewirkt, können nicht einmal die BefürworterInnen bestreiten!"

Vor dieser verlogenen Politik der Regierungsparteien, so Dvorak weiter, dürfe man nicht in die Knie gehen. Dvorak appelliert abschließend an die Postgewerkschaft und die SPÖ, sich nicht von der schwarz-blauorangen Bundesregierung unter Druck setzen zu lassen:
"Wer gegen die Privatisierung kämpft, kämpft gegen die Enteignung der Bevölkerung und für die flächendeckende Versorgung mit Postämtern. Für diesen Kampf muss es volle Unterstützung und Solidarität geben."

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