• 18.01.2006, 11:32:49
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Sozialistische Jugend: Nein zur Post-Privatisierung!

Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen ist zu keinem Zeitpunkt vertretbar

Wien (OTS) - Ludwig Dvorak, Vorsitzender der Sozialistischen
Jugend Österreich (SJÖ), spricht sich erneut vehement gegen die von
der Regierung betriebene Verscherbelung der Post aus. "Die
Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen und die Verscherbelung
von öffentlichem Eigentum ist zu keinem Zeitpunkt vetretbar. 970
Postämter und 6623 Arbeitsplätze weniger zeigen sehr deutlich, wohin
dieser Kurs führt", so Dvorak am Mittwoch.

Dvorak betont, dass es keinen einzigen vernünftigen Grund für den
geplanten Verkauf gibt: "Für die in den letzten Tagen kolportierten
nebulosen Expansionspläne gibt's zwar kein Konzept, aber schon jetzt
genug Geld im Unternehmen, also keinen Grund für einen Börsegang.
Dass dieser Börsegang aber Druck zur Profitmaximierung auf Kosten der
Versorgungssicherheit bewirkt, können nicht einmal die
BefürworterInnen bestreiten!"

Vor dieser verlogenen Politik der Regierungsparteien, so Dvorak
weiter, dürfe man nicht in die Knie gehen. Dvorak appelliert
abschließend an die Postgewerkschaft und die SPÖ, sich nicht von der
schwarz-blauorangen Bundesregierung unter Druck setzen zu lassen:
"Wer gegen die Privatisierung kämpft, kämpft gegen die Enteignung der
Bevölkerung und für die flächendeckende Versorgung mit Postämtern.
Für diesen Kampf muss es volle Unterstützung und Solidarität geben."

Rückfragehinweis:
SJÖ, Wolfdietrich Hansen
Tel.: 01 523 41 23 oder 0699 19 15 48 04
http://www.sjoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SJO

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