VP-Dworak zur Villa Beer: Ohne Nutzungskonzept ist der Kauf ein konzeptloses Projekt

Wien (VP-Klub) - Die Ankündigung von SP-Stadtrat Rudi Schicker,
die von Josef Frank 1931 erbaute Villa Beer, Josef Franks Hauptwerk der "Moderne", durch die Stadt Wien anzukaufen, begrüßt LAbg. Bernhard Dworak, Bezirksparteiobmann der ÖVP Hietzing.

Für das Wohnhaus in Hietzing, Wenzgasse 12, das derzeit zum Verkauf steht, hat um 1930 Josef Frank neue Gedanken zur Architektur, zum Raum und zum Leben formuliert. Großteils ist das seit 1931 dauernd bewohnte Haus samt Einrichtung so erhalten, wie es Josef Frank erbaute.

"Während Einfamilienhäuser der Moderne in Brünn, Prag oder der Umgebung von Paris zu Touristenattraktionen werden, gibt es in Wien bis jetzt nichts dergleichen. Mit dem Ankauf, zu einem für den Verkäufer fairen Preis, wäre der Weg frei, dieses Juwel der Moderne, das schon jetzt unter Denkmalschutz steht, für Wien zu erhalten und daraus ein Zentrum der Modernen entstehen zu lassen. Der Ankauf soll jedoch erst dann erfolgen, wenn ein Nutzungskonzept für das Objekt vorliegt", fordert Dworak und weist auf Experten hin, die bereits intensiv über die Nutzungsmöglichkeiten für dieses Kulturjuwel nachgedacht haben. "Ohne Nutzungskonzept ist der Kauf ein konzeptloses Projekt, das nur zu Lasten der Wienerinnen und Wiener geht", meint Dworak abschließend.

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