Offener Gedankenaustausch zwischen Kanzler und Arbeitgeber-Vertretern

Dienstleistungsrichtlinie: Europäische Industrie steht zum Herkunftslandprinzip

Wien (OTS) - Wien (PdI 2) Als "offenen und konstruktiven Gedankenaustausch" bezeichnete IV-Generalsekretär Mag. Markus Beyrer das heutige Gespräch des Präsidenten des europäischen Arbeitgeberdachverbandes UNICE Ernest-Antoine Seillière, UNICE-Generalsekretär Philippe de Buck, IV-Präsident und UNICE-Vizepräsident Veit Sorger mit dem derzeitigen EU-Ratsvorsitzendem Bundeskanzler Wolfgang Schüssel in Wien. Das Gespräch sei "von gegenseitigem Respekt und Verständnis" getragen worden, so Beyrer. Die UNICE setze großes Vertrauen und Zuversicht in die österreichische Präsidentschaft.

Der österreichische Bundeskanzler und EU-Ratspräsident habe sich die Positionen der europäischen Arbeitgeber mit hohem Interesse erläutern lassen. Man sei sich einig, dass die Schaffung von Wirtschaftswachstum und Jobs auf europäischer Ebene im Zentrum aller Anstrengungen stehen müsse. Wolfgang Schüssel habe die europäischen Arbeitgeber gleichzeitig ersucht, gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern eine Lösung für die Frage der Dienstleitungsfreiheit zu finden. "Die europäische Industrie steht zum Herkunftslandprinzip als Eckpfeiler des Binnenmarkts. Natürlich strebt die UNICE keinesfalls an, Vorschub für Social dumping, wie dies manchmal behauptet wurde, zu leisten. Die UNICE ist daher auch offen für Gespräche über bestimmungsland-orientierte Aspekte, die Kernbereiche des Sozial- und Arbeitsrechts umfassen. Dies ist ja auch schon im Umstand intendiert, dass die Entsende- Richtlinie weiter gilt", betonte der IV-Generalsekretär.

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