- 17.01.2006, 14:32:24
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Offener Gedankenaustausch zwischen Kanzler und Arbeitgeber-Vertretern
Dienstleistungsrichtlinie: Europäische Industrie steht zum Herkunftslandprinzip
Wien (OTS) - Wien (PdI 2) Als "offenen und konstruktiven
Gedankenaustausch" bezeichnete IV-Generalsekretär Mag. Markus Beyrer
das heutige Gespräch des Präsidenten des europäischen
Arbeitgeberdachverbandes UNICE Ernest-Antoine Seillière,
UNICE-Generalsekretär Philippe de Buck, IV-Präsident und
UNICE-Vizepräsident Veit Sorger mit dem derzeitigen
EU-Ratsvorsitzendem Bundeskanzler Wolfgang Schüssel in Wien. Das
Gespräch sei "von gegenseitigem Respekt und Verständnis" getragen
worden, so Beyrer. Die UNICE setze großes Vertrauen und Zuversicht in
die österreichische Präsidentschaft.
Der österreichische Bundeskanzler und EU-Ratspräsident habe sich
die Positionen der europäischen Arbeitgeber mit hohem Interesse
erläutern lassen. Man sei sich einig, dass die Schaffung von
Wirtschaftswachstum und Jobs auf europäischer Ebene im Zentrum aller
Anstrengungen stehen müsse. Wolfgang Schüssel habe die europäischen
Arbeitgeber gleichzeitig ersucht, gemeinsam mit den
Arbeitnehmervertretern eine Lösung für die Frage der
Dienstleitungsfreiheit zu finden. "Die europäische Industrie steht
zum Herkunftslandprinzip als Eckpfeiler des Binnenmarkts. Natürlich
strebt die UNICE keinesfalls an, Vorschub für Social dumping, wie
dies manchmal behauptet wurde, zu leisten. Die UNICE ist daher auch
offen für Gespräche über bestimmungsland-orientierte Aspekte, die
Kernbereiche des Sozial- und Arbeitsrechts umfassen. Dies ist ja auch
schon im Umstand intendiert, dass die Entsende- Richtlinie weiter
gilt", betonte der IV-Generalsekretär.
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