- 17.01.2006, 13:07:05
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ÖH: Viel Energie und Ressourcen - aber am falschen Ort
Planung der Elite-Schmiede geht in die Endphase
Wien (OTS) - Die geplante Elite-Universität bzw. deren Aufbau
erregt die Gemüter. Eine "Zulassung nur für besonders qualifizierte
Studenten" oder die Beschränkung, dass "Forschung auf höchstem
Niveau" nur einigen wenigen zugänglich gemacht wird sind nur einige
Punkte, welche die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) schon
mehrfach kritisiert hat.
"Der Wettlauf um die ‚besten’ Auswahlkriterien scheint in der
geplanten Elite-Uni seinen Höhepunkt zu finden", meint Rosa
Nentwich-Bouchal aus dem Vorsitzteam der ÖH. "Nicht nur die geplanten
Selektionsmechanismen sind zu hinterfragen, sondern auch der
Aufgabenbereich der Elite-Uni. Die Intention eine sich selbst
reproduzierende Elite zu schaffen lässt sich nun nicht mehr
verheimlichen".
Barbara Blaha aus dem Vorsitzteam: "Die Argumentation, dass
derartige Auswahlmechanismen nötig sein, ist nicht haltbar. Denn
letztendlich werden es nur die schaffen, die genug finanziellen
Rückhalt haben, um sich die voraussichtlich exorbitanten
Studiengebühren zu leisten."
"Der politische Wille, in ein derartiges Projekt so viel Ressource
und Energie zu stecken zeigt woher der Wind weht! Diese Energie
hätten die bestehenden Universitäten dringend nötig, doch hier
scheinen die zuständigen PolitikerInnen zu schlafen", schließt das
Vorsitzteam.
Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Jasmin Haider, Presse
Tel.: 01/310-88-80/59, Mobil: 0676 888 52 217
mailto:[email protected]
http://www.oeh.ac.at
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