• 17.01.2006, 09:19:08
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Leopoldstadt: "Frauen in der Unterhaltungskunst"

"Frauentag" am 19.1. im Museum für Unterhaltungskunst, Infos: Telefon 0676/460 47 94

Wien (OTS) - Mit vielerlei Informationen rund um die Geschichte
von Artistinnen und anderen Unterhaltungskünstlerinnen wartet das
"Museum für Unterhaltungskunst" (Wien 2., Karmelitergasse 9) am
Donnerstag, 19. Jänner, bei einem "Frauentag" auf. Langjährige Kenner
der Show-Branche führen zwischen 16 und 19 Uhr durch die reizvolle
Ausstellung "Frauen in der Unterhaltungskunst". Ein
"Round-Table-Gespräch" mit Künstlerinnen (Moderation: Robert
Kaldy-Karo), eine Lesung sowie eine Zauber-Darbietung stehen auch auf
dem Programm. Der Eintritt ist frei. Damen und Herren sind bei der
Veranstaltung gleichermaßen willkommene Teilnehmer.

Das "Museum für Unterhaltungskunst" veranstaltet diesen
Info-Nachmittag in Kooperation mit der Sektion Unterhaltungskunst,
Artistik, Show und Folklore in der Gewerkschaft Kunst, Medien, Sport
und freie Berufe. Nähere Auskünfte zum "Frauentag" gibt der Leiter
des "Museums für Unterhaltungskunst", Robert Kaldy-Karo, unter der
Telefonnummer 0676/460 47 94.

Schöne Dressurreiterin und unerschrockene Dompteuse

In der Schau "Frauen in der Unterhaltungskunst (...nicht nur
schön!)" geht es um außergewöhnliche Künstlerinnen-Schicksale und um
vielfältige künstlerische Leistungen von Damen im Show-Geschäft. Von
der Biedermeierzeit bis in die Gegenwart werden die verschiedensten
Artistinnen vorgestellt. Sowohl über eine anmutige Kunstreiterin als
auch über eine furchtlose Raubtier-Dompteuse ist Wissenswertes zu
erfahren. Auf die übermäßig behaarte "Miss Julie Pastrana" hat man
nicht vergessen. In alter Zeit verdiente sich die Unglückliche als
Schauobjekt ihr Brot. Von einer Raubtier-Bändigerin namens "Senide"
(Wiener Prater, um 1880) ist eine Peitsche vorhanden. Fotografien,
Plakate, Bühnenbekleidung und Requisiten vieler Künstlerinnen weisen
auf Erfolge in vergangenen Tagen hin.

Beifall für die geheimnisvolle "Miss Electra"

Steter Applaus war zum Beispiel "Miss Electra" (Wien) gewiss,
die auf mysteriöse Weise Neon-Röhren sowie Elektro-Geräte in Betrieb
setzte. Ferner bitten die Gestalter der Schau aktive Künstlerinnen
wie die sympathische "Magierin" Monika vor den Vorhang. Bunte
Gewänder lustiger Clowns, glitzernde Kostüme aufregender Tänzerinnen
und andere hübsche Exponate sind im "Museum für Unterhaltungskunst"
zu bestaunen. Die Ausstellung "Frauen in der Unterhaltungskunst
(...nicht nur schön!)" läuft noch bis Anfang Mai. Das "Museum für
Unterhaltungskunst" ist am Sonntag von 9 bis 13 Uhr geöffnet. Der
Eintritt ist kostenlos.

Allgemeine Informationen:

o Museum für Unterhaltungskunst (MUK),                    
  ursprünglich Circus- und Clown-Museum:                  
  http://www.bezirksmuseum.at/muk/                        
o Gewerkschaft Kunst, Medien, Sport, freie Berufe,        
  Sektion Unterhaltungskunst, Artistik, Show und Folklore:
  http://www.kmsfb.at/se/asf.html

(Schluss) enz

Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Oskar Enzfelder
Tel.: 4000/81 057
mailto:[email protected]

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK

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