Leopoldstadt: "Frauen in der Unterhaltungskunst"

"Frauentag" am 19.1. im Museum für Unterhaltungskunst, Infos: Telefon 0676/460 47 94

Wien (OTS) - Mit vielerlei Informationen rund um die Geschichte
von Artistinnen und anderen Unterhaltungskünstlerinnen wartet das "Museum für Unterhaltungskunst" (Wien 2., Karmelitergasse 9) am Donnerstag, 19. Jänner, bei einem "Frauentag" auf. Langjährige Kenner der Show-Branche führen zwischen 16 und 19 Uhr durch die reizvolle Ausstellung "Frauen in der Unterhaltungskunst". Ein "Round-Table-Gespräch" mit Künstlerinnen (Moderation: Robert Kaldy-Karo), eine Lesung sowie eine Zauber-Darbietung stehen auch auf dem Programm. Der Eintritt ist frei. Damen und Herren sind bei der Veranstaltung gleichermaßen willkommene Teilnehmer.

Das "Museum für Unterhaltungskunst" veranstaltet diesen Info-Nachmittag in Kooperation mit der Sektion Unterhaltungskunst, Artistik, Show und Folklore in der Gewerkschaft Kunst, Medien, Sport und freie Berufe. Nähere Auskünfte zum "Frauentag" gibt der Leiter des "Museums für Unterhaltungskunst", Robert Kaldy-Karo, unter der Telefonnummer 0676/460 47 94.

Schöne Dressurreiterin und unerschrockene Dompteuse

In der Schau "Frauen in der Unterhaltungskunst (...nicht nur schön!)" geht es um außergewöhnliche Künstlerinnen-Schicksale und um vielfältige künstlerische Leistungen von Damen im Show-Geschäft. Von der Biedermeierzeit bis in die Gegenwart werden die verschiedensten Artistinnen vorgestellt. Sowohl über eine anmutige Kunstreiterin als auch über eine furchtlose Raubtier-Dompteuse ist Wissenswertes zu erfahren. Auf die übermäßig behaarte "Miss Julie Pastrana" hat man nicht vergessen. In alter Zeit verdiente sich die Unglückliche als Schauobjekt ihr Brot. Von einer Raubtier-Bändigerin namens "Senide" (Wiener Prater, um 1880) ist eine Peitsche vorhanden. Fotografien, Plakate, Bühnenbekleidung und Requisiten vieler Künstlerinnen weisen auf Erfolge in vergangenen Tagen hin.

Beifall für die geheimnisvolle "Miss Electra"

Steter Applaus war zum Beispiel "Miss Electra" (Wien) gewiss, die auf mysteriöse Weise Neon-Röhren sowie Elektro-Geräte in Betrieb setzte. Ferner bitten die Gestalter der Schau aktive Künstlerinnen wie die sympathische "Magierin" Monika vor den Vorhang. Bunte Gewänder lustiger Clowns, glitzernde Kostüme aufregender Tänzerinnen und andere hübsche Exponate sind im "Museum für Unterhaltungskunst" zu bestaunen. Die Ausstellung "Frauen in der Unterhaltungskunst (...nicht nur schön!)" läuft noch bis Anfang Mai. Das "Museum für Unterhaltungskunst" ist am Sonntag von 9 bis 13 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenlos.

Allgemeine Informationen:

o Museum für Unterhaltungskunst (MUK), ursprünglich Circus- und Clown-Museum: http://www.bezirksmuseum.at/muk/ o Gewerkschaft Kunst, Medien, Sport, freie Berufe, Sektion Unterhaltungskunst, Artistik, Show und Folklore: http://www.kmsfb.at/se/asf.html

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