Pressemitteilung zur planmäßigen Dotierung des Entschädigungsfonds

Wien (OTS) - Seit 11. Januar 2006 ist der Allgemeine Entschädigungsfonds planmäßig durch Mittel der Republik Österreich, der Stadt Wien und der österreichischen Wirtschaft dotiert. Damit stehen dem Entschädigungsfonds die gesetzlich vorgesehenen 210 Mio. US-Dollar zur Verfügung, um Entschädigungszahlungen für Vermögensentziehungen durch das NS-Regime in Österreich zu leisten. Erste Vorauszahlungen aus dem Entschädigungsfonds konnten bereits nach dem 13. Dezember 2005, nach der Abweisung der letzten anhängigen Sammelklage gegen Österreich in den USA und der offiziellen Kundmachung zum Eintreten des Rechtsfriedens, begonnen werden.

Seither sind rund 1.700 Antragsteller beim Entschädigungsfonds, deren Anträge bereits entschieden sind, über die Möglichkeit einer Vorauszahlung informiert worden. Erste Zahlungen konnten noch im Dezember 2005 angewiesen werden. Weitere Zahlungen für 650 Antragsteller sind derzeit in Vorbereitung. Bei den Vorauszahlungen werden ältere Jahrgänge, die noch direkt Betroffene der NS-Verfolgung und -Vermögensentziehung waren, vorzugsweise berücksichtigt.

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