Schüssel: Privatisierung der Post ist gut für das Unternehmen, die Mitarbeiter, die Kunden und für den Standort Österreich

Wien (OTS) - Der Ministerrat beschloss heute eine Ermächtigung an die ÖIAG, insgesamt 49% der Post über die Börse zu privatisieren. Im Zuge dessen erhalten Mitarbeiter die Möglichkeit, sich am eigenen Unternehmen zu beteiligen. Die technische Umsetzung und der genaue Zeitpunkt für die Börsenplatzierung liegen nun bei der ÖIAG, so der Bundeskanzler. Der Bundeskanzler wies auch darauf hin, dass dieser Schritt bereits während der Großen Koalition politisch akkordiert worden sei.

Schüssel: "Die Post hat sich sehr gut auf diesen Schritt vorbereitet und ist gut platziert. Die Privatisierung gibt ihr die Freiheit, sich am europäischen Markt besser zu entwickeln. Die Privatisierung der Post ist gut für das Unternehmen, die Mitarbeiter, die Kunden und für den Standort Österreich". Die Beteiligung von Mitarbeitern an ihrem Unternehmen bezeichnete der Bundeskanzler in Hinblick auf bereits durchgeführte Projekte als "absolute Erfolgsgeschichte". Schüssel:
"Aus 1.000. Euro beim Börsegang sind bis heute bei der OMV 16.400 Euro geworden, bei der Voest Alpine fast 5.000 Euro, bei der Telekom Austria 3.700 Euro. An diesen Beispielen zeigt sich, dass das eine absolut sinnvolle Investition und strategische Weichenstellung ist."

Eine positive Bilanz zog der Bundeskanzler auch über die Privatisierungsstrategie der ÖIAG insgesamt. Betrug der Wert aller ÖIAG Beteiligungen im Jahr 2000 5 Milliarden Euro, so sind die Restbeteiligungen inzwischen 8 Milliarden Euro wert. Parallel dazu konnte der Schuldenberg von 6,3 Milliarden fast vollständig abgetragen werden. Schüssel: "Das ist ein Beispiel dafür, warum wir vertrauensvoll in die Zukunft gehen können"

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