Kärnten fordert 70 zusätzliche Integrationslehrer

LHStv. Strutz: Ministerium soll Bedarf akzeptieren und nicht feilschen

Klagenfurt (LPD) - Morgen, Donnerstag, finden in Wien - im Rahmen einer Landesschulratspräsidententagung - die Verhandlungen um zusätzliche Integrationslehrer statt. In diesem Zusammenhang erhob heute, Mittwoch, der Kärntner Bildungsreferent LHStv. Martin Strutz die Forderung, Kärnten zusätzlich 70 Integrationslehrer zur Verfügung zu stellen.

Nachdem bereits die Landeshauptleutekonferenz festgestellt habe, dass Österreichweit mindestens 700 zusätzliche Integrationslehrer dringend nötig seien, erwartet Strutz von den morgigen Verhandlungen, dass Bildungsministerin Elisabeth Gehrer den Bedarf anerkennt und aufgrund der von den Bundesländern gelieferten Zahlen rasch entscheidet. Es dürfe aber keinesfalls so sein, dass die Bundesländer von Gehrer gegeneinander ausgespielt würden, sondern es müsse anhand der vorliegenden Zahlen und Fakten der berechtigte Bedarf zugeteilt werden.

Kärnten werde jedenfalls von seiner Forderung nach mindestens 70 Integrationslehrern nicht abrücken und werde sich auch nicht auf ein Feilschen mit anderen Bundesländern einlassen, betonte Strutz. Die finanziellen Mittel stünden zur Verfügung und deshalb müsse Gehrer die Zuteilung umgehend abschließen und die Diskussion nicht durch Ausspielen der Länder untereinander verzögern, so Strutz. (Schluss)

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