Broukal: Gehrer verteidigt Barroso statt österreichische Studierende

Broukal glaubt nicht an "Missverständnis"

Wien (SK) - "Statt sich auf die Seite Österreichs Studierender zu stellen, verteidigt Ministerin Gehrer EU-Kommissionspräsident Barroso und dessen unhaltbare Aussagen zur Situation an Österreichs Medizin-Unis. Damit ist klar, dass Gehrer keine geeignete Anwältin der Interessen der heimischen StudentInnen ist", erklärte SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Broukal hegt darüber hinaus erhebliche Zweifel daran, dass es sich bei den Aussagen Barrosos um ein "Missverständnis" handeln könnte. "Der Kommissionspräsident hat seine Ansichten nicht nur einmal in unmissverständlicher Weise geäußert, sondern diese sogar noch einmal wiederholt. Zweifel sind nicht angebracht." Aber vielleicht, so der SPÖ-Wissenschaftssprecher weiter, haben Schüssel und Gehrer ja Barroso nicht die notwendigen Informationen über die Notlage heimischer Medizin-StudentInnen zukommen lassen - "dann könnte man sich missverständliche Aussagen noch erklären".

"Alles in allem gewinnt man den eindeutigen Eindruck, dass die österreichische Regierung nicht auf der Seite der österreichischen StudentInnen steht", so Broukal abschließend. (Schluss) cs

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0015