- 09.01.2006, 10:50:57
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Mainoni: Tempo 50 führt zu nichts
ÖAMTC und namhafte Experten belegen Sinnlosigkeit der Regelung
Wien (BMVIT/OTS) - "Die rote Wiener Stadtregierung hat sich lange
genüg über die Meinung der Wienerinnen und Wiener sowie zahlreicher
Experten hinweggesetzt und nicht akzeptiert, dass flächendeckend
Tempo 50 zu keiner Feinstaubentlastung führt. Häupl soll jetzt seine
Sturheit ablegen, den Fehler eingestehen und die Regelung
zurücknehmen", kommentiert Infrastrukturstaatssekretär Mag. Eduard
Mainoni die neue Kampagne des ÖAMTC gegen die Temporegelung.
Der Autofahrerklub hat eine neue Info- und Inseratenkampagne gegen
Tempo 50 gestartet und berichtet über zahlreiche Mails, in denen
Autofahrer im Minutentakt ihrem Ärger über die Maßnahme Luft machen.
"Der ÖAMTC spricht den schikanierten Pendlern von der Seele", so der
BZÖ-Staatssekretär, der den SPÖ-Verkehrssprecher im Nationalrat, Kurt
Eder, aufordert auf die Wiener Stadt-SPÖ einzuwirken: "Eder hätte -
wenn er es ernst meint - die Möglichkeit seine Parteifreunde von dem
Unsinn abzubringen."
Mainoni präsentiert außerdem eine Aufstellung, aus der klar
hervorgeht, dass ein generelles Tempolimit für Wien keine
Feinstaubentlastung bringe: "25 % des Feinstaubs entsteht in Wien und
davon werden nur knapp 15 % vom Verkehr verursacht. Die Regelung
betrifft darüber hinaus laut eigenen Angaben der SPÖ nur 1,5 % der
Wiener Straßen - was unterm Strich übrig bleibt ist also anstatt
einer Feinstaubentlastung nur eine Schikane gegen die Autofahrer",
belegt der Verkehrsstaatssekretär die Sinnlosigkeit des Tempo
50-Limits. (Schluss)
Rückfragehinweis:
BMVIT - Staatssekretär Mag. Eduard Mainoni
Pressesprecher Michael Stangl
Tel.: (01) 711 62-8400 oder (0664) 859 12 74
[email protected]
www.bmvit.gv.at
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