Kickl: Leute wie Haider sind Grund für steigende Zahl der Nichtwähler

BZÖ-Abgeordnete sollen mit gutem Beispiel vorangehen und Abgeordnetensessel räumen, auf denen sie ohne Wählerauftrag kleben

Wien (OTS) - Prinzipiell sei gegen die Verkleinerung politischer Gremien nichts einzuwenden, meinte heute FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl zu den Aussagen von Orangenobmann Haider. Auch die Einsicht Haiders, daß die Parteien sich wieder intensiver am Wähler orientieren sollten, sei zu unterstützen. Deshalb sollten die BZÖ-Abgeordneten sofort mit gutem Beispiel vorangehen und jene Abgeordnetensessel räumen, auf denen sie ohne Wählerauftrag kleben würden. Die Frage der Glaubwürdigkeit sei nämlich das Kernproblem der Politik.

Man erwarte auch gespannt, wie Haider in seiner nunmehr dritten Amtsperiode in Kärnten Regierung und Landtag verkleinere. Bisher sei er hier ziemlich untätig geblieben. Statt dessen habe er einen Apparat aufgebläht, der seinesgleichen suche, meinte Kickl. Auch die Kabinette der BZÖ-Minister würden sich nicht gerade durch personelle Verkleinerungsmaßnahmen auszeichnen. Ebenso verhalte es sich bei der inflationären Zunahme von Staatssekretären.

In Wahrheit sei es eine ziemliche Dreistigkeit, wenn ausgerechnet der Obmann einer Gruppierung, die sich am Wählerwillen vorbeigeschmuggelt habe, jetzt solche Aussagen tätige, meinte Kickl. "Leute wie Haider sind nämlich der Grund für die steigende Zahl der Nichtwähler." Wenn Haider sich als Retter gegen die allgemeine Politikverdrossenheit präsentiere, sei das ungefähr genau so, als ob Kaiser Nero zum Chef der römischen Feuerwehr werden wolle.

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