• 05.01.2006, 10:28:19
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Kickl: Leute wie Haider sind Grund für steigende Zahl der Nichtwähler

BZÖ-Abgeordnete sollen mit gutem Beispiel vorangehen und Abgeordnetensessel räumen, auf denen sie ohne Wählerauftrag kleben

Wien (OTS) - Prinzipiell sei gegen die Verkleinerung politischer
Gremien nichts einzuwenden, meinte heute FPÖ-Generalsekretär Herbert
Kickl zu den Aussagen von Orangenobmann Haider. Auch die Einsicht
Haiders, daß die Parteien sich wieder intensiver am Wähler
orientieren sollten, sei zu unterstützen. Deshalb sollten die
BZÖ-Abgeordneten sofort mit gutem Beispiel vorangehen und jene
Abgeordnetensessel räumen, auf denen sie ohne Wählerauftrag kleben
würden. Die Frage der Glaubwürdigkeit sei nämlich das Kernproblem der
Politik.

Man erwarte auch gespannt, wie Haider in seiner nunmehr dritten
Amtsperiode in Kärnten Regierung und Landtag verkleinere. Bisher sei
er hier ziemlich untätig geblieben. Statt dessen habe er einen
Apparat aufgebläht, der seinesgleichen suche, meinte Kickl. Auch die
Kabinette der BZÖ-Minister würden sich nicht gerade durch personelle
Verkleinerungsmaßnahmen auszeichnen. Ebenso verhalte es sich bei der
inflationären Zunahme von Staatssekretären.

In Wahrheit sei es eine ziemliche Dreistigkeit, wenn ausgerechnet der
Obmann einer Gruppierung, die sich am Wählerwillen vorbeigeschmuggelt
habe, jetzt solche Aussagen tätige, meinte Kickl. "Leute wie Haider
sind nämlich der Grund für die steigende Zahl der Nichtwähler." Wenn
Haider sich als Retter gegen die allgemeine Politikverdrossenheit
präsentiere, sei das ungefähr genau so, als ob Kaiser Nero zum Chef
der römischen Feuerwehr werden wolle.

Rückfragehinweis:
Büro HC Strache
Karl Heinz Grünsteidl
Bundespressereferent
+43-664-4401629

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