• 04.01.2006, 11:10:51
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Madejski: Kosten für Tempo 50 in Wien massiv höher als bisher kolportiert!

FPÖ bringt im nächsten Gemeinderat Antrag gegen Citymaut in Wien ein - Sinnloses SPÖ "Tempo 50" Projekt wird Wienerinnen und Wienern mehrere Millionen Euro kosten!

Wien, 04-01-2006 (fpd) - Die bisher kolportierten Kosten von rund
450.000Euro für das "Tempo 50 Projekt" in Wien stellen nur einen
Bruchteil dessen dar, was den Wienerinnen und Wienern diese
Sinnlosverordnung tatsächlich kosten wird. Die bisher genannte Summe
beziehe sich nämlich nur auf die Entfernung der bzw. den Abbau von
Verkehrszeichen, so heute der Verkehrssprecher der Wiener FPÖ, LAbg.
GR Dr. Herbert Madejski, zur laufenden Diskussion.

Bei den bisher offiziell kolportierten Zahlen sind selbstverständlich
nicht die Umstellungskosten für die Wiener Verkehrsleitsysteme sowie
die dringend notwendige Umstellung der Ampelintervalle in den
betreffenden Gebieten enthalten. Tatsächlich, so Madejski, sind bei
den bisherigen Kostenaufstellungen die zu erwartenden Stauminuten,
die durch die Tempo 50 Verordnung zu erwarten sind, noch nicht
eingerechnet. Die Wiener SPÖ-Verantwortlichen sollten zudem auch
gegenüberstellen, wie viele tausende Liter Treibstoff zusätzlich
durch die errechneten Stauminuten in die Wiener Atemluft geblasen und
wie viele Tonnen an Feinstaub dadurch zusätzlich freigesetzt werden,
so Madejski.

Im Wiener Gemeinderat wurden bereits am 30.11.2005 als Vorleistung
für das "SPÖ-Tempo-50-Projekt" 850.000 Euro für das neue
Verkehrsmanagementsystem genehmigt.
Wenn man nun bedenkt, daß Bürgermeister Häupl bereits angekündigt hat
die Tempo 50 Verordnung wieder aufheben zu lassen, wenn "diese nichts
bringt", so kann der gelernte Österreicher daraus ja schon erkennen,
daß Häupl seine verkehrspolitische Sackgasse bereits erkannt hat. Die
Rücknahme würde mehr als doppelt so viel als die Einführung kosten -
d.h. die Wienerinnen und Wiener können sich bereits jetzt darauf
einstellen, daß mehrere Millionen Euro für ein völlig sinnloses
Projekt "in den Sand gesetzt" wurden. Steuergeld, das für wesentlich
sinnvollere Maßnahmen genutzt hätten werden können, so Madejski

Die Wiener FPÖ, so Madejski, werde jedenfalls in den kommenden Wochen
und Monaten die Interessen der Autofahrer verstärkt in die politische
Auseinandersetzung bringen. Nicht zuletzt auch im Zusammenhang mit
der immer öfter wiederkehrenden Diskussion rund um die Einführung
einer Citymaut in Wien. Madejski kündigte in diesem Zusammenhang an,
daß die Wiener FPÖ in der nächsten Sitzung des Wiener Gemeinderats
einen Beschluß- und Resolutionsantrag gegen die Einführung einer
Citymaut in Wien einbringen wird. Dieser Antrag, so Madejski, werde
zur Nagelprobe für all jene Fraktionen, die bisher aus wahltaktischen
Gründen zu diesem Thema geschwiegen bzw. sich sehr unverbindlich
geäußert haben. Am 24.Jänner werde die SPÖ aber auch die ÖVP die
Chance haben, Farbe zu bekennen, so Madejski abschließend. (Schluß)
jen

Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien

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