Schwerpunkt im RadioKulturhaus: Mozart in allen Facetten - Kabarett, Konzerte, Gespräch, Lesung

Wien (OTS) - Vertreter völlig unterschiedlicher Genres würdigen Mozart im Jänner im RadioKulturhaus: Vom Kabarett "Making Mozart" mit Peter Wehle jun. über Wolfgang Staribachers "Mozartband" bis zur Lesung aus Mozartbriefen mit Christiane Hörbiger und Gerhard Tötschinger.

Den Auftakt zum Mozart-Schwerpunkt im RadioKulturhaus bestreitet Peter Wehle jun. am Freitag, den 13. Jänner: In der Premiere seines Kabaretts "Making Mozart" erlegt Wehle mit humoristischer Präzision so manche Mozart-Legende, jagt heiteren historischen Handlungsfäden nach und deckt den einzig wahren Mozart-Skandal auf. Peter Wehle jun., Musikwissenschafter, Psychologe und Bühnenautor, nähert sich dem Musik-Genie als verschrobene Kunstfigur am Klavier. Beginn von "Making Mozart" ist um 20.00 Uhr.

Opern-Regisseur Willy Decker ist am Samstag, den 14. Jänner zu Gast im Österreich 1-Klassik-Treffpunkt, der im ORF KulturCafe stattfindet und live in Ö1 zu hören ist (10.05 Uhr) Mit Moderator Otto Brusatti spricht Decker über seine Inszenierung von Mozarts "Idomeneo". Premiere im Theater an der Wien ist am 250. Geburtstag Mozarts, dem 27. Jänner.

Im ersten Konzert des heurigen Jeunesse-Zyklus’ im RadioKulturhaus am Sonntag, den 15. Jänner steht eine "Hommage á Mozart" auf dem Programm. Die Sopranistin Miriam Feuersinger und der Organist Vincent Dubois interpretieren Musik von Johann Sebastian Bach, Franz Liszt -und natürlich Wolfgang Amadeus Mozart. Beginn ist um 19.30 Uhr.

Ein "alternativer" Auftakt zum Mozartjahr 2006 steht am Montag, den 16. Jänner auf dem Programm des RadioKulturhauses: In Wolfgang Staribachers ("Alpinkatzen") Mozartband arbeiten Musiker aus Klassik, Rock, Jazz, Ethno und Pop stilbildend zusammen. Seit die Formation 1999 bei den Wiener Festwochen mit der Uraufführung ihrer radikalen Bearbeitung der Serenata "Il re pastore" (KV 208) brillierte, hat die Mozartband ein breit gefächertes Publikum zu Begeisterungsstürmen hingerissen und hymnische Kritiken geerntet, geadelt u. a. durch einen zweiseitigen Artikel im "Spiegel". Ihr Weg führte die einzigartige Formation von kulturellen Hochburgen (Schwetzinger Festspiele, Kunstfest Weimar, Kölner und Berliner Philharmonie, diverse Opernhäuser) über Popfestivals, Jazz- und Rockclubs bis zu Straßenmusik-Einlagen. Der Auftritt im RadioKulturhaus ist ein Vorgeschmack auf das avisierte, zweite Album "Volcano". Beginn ist um 19.30 Uhr.

Eine musikalische Lesung ist am Mittwoch, den 1. Februar im RadioKulturhaus zu erleben: Briefe zu besonderen Perioden in Mozarts Leben, wie der Tod der Mutter oder der große Krach mit dem Fürsterzbischof, gelesen von Film-, Bühnen- und TV-Star Christiane Hörbiger (als Mozart) und Gerhard Tötschinger (als Vater). Letzterer wird die Briefe kommentieren und Hintergrundgeschichten erzählen. Gerhard Tötschinger zeichnet auch für die Dramaturgie des Abends verantwortlich, hat er doch ein besonderes Naheverhältnis zu Mozart. Neben zwei Büchern kann er u. a. auf seine Inszenierung der Zauberflöte für das Marionettentheater in Schönbrunn verweisen, die seit zehn Jahren erfolgreich in Wien, aber auch auf Gastspielen von Peking bis Athen läuft. Dazu erklingt die Musik des Genies, interpretiert von Mitgliedern der Wiener Philharmoniker, dem Wiener Glasharmonika Duo und den Wiener Sängerknaben. Unter anderem ist auch die Uraufführung eines unvollendeten, unveröffentlichten Mozart-Werkes für Glasharmoniker, das von Ferry Janoska zu Ende komponiert wurde, zu hören. Beginn ist um 19.30 Uhr.

Karten für alle Veranstaltungen sind im RadioKulturhaus-Kartenbüro erhältlich (Tel. 01/501 70-377). Weitere Informationen zum Programm des RadioKulturhauses sind im Internet unter http://radiokulturhaus.ORF.at abrufbar.(hb)

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