Gratzer: Pistengebühren für Tourengeher als erster Schritt für "Eintrittsgeld" in Österreichs Naturlandschaften

Abzocke auf dem Rücken von Sportlern und Erholungssuchenden muss Einhalt geboten werden

St. Pölten, (SPI) - "Die Einführung von Pistengebühren für Tourengeher, wie es sie in Kärnten seit kurzem gibt, scheint offenbar der erste Schritt für die Einführung von allgemeinen Eintrittsgeldern für Sportler und Erholungssuchende in Österreichs Naturlandschaften. Nicht nur widerspricht dies dem Recht der freien Betretbarkeit des Waldes und der Naturlandschaften, es ist auch eine strikt abzulehnende Abzocke auf dem Rücken von Sportlern und Erholungssuchenden", spricht sich der Tourismussprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Ing. Franz Grazer, gegen diese neue Geldbeschaffungsaktion der Pisten- und Liftbetreiber aus.****

"Was heute auf Schipisten für Tourengeher beginnt, könnte schon morgen bei normalen Wanderern und Familien in unseren Wäldern und in den Bergen enden", befürchtet Gratzer eine negative Vorbildwirkung. Zu der ursprünglich klassischen Form der Erholung, dem Wandern und Spaziergehen im Wald, ist in den letzten Jahren eine Reihe neuer Formen der Erholungs-, Freizeit- und Sportbetätigung hinzugekommen. Schifahren, Langlaufen, Joggen, Bergwandern, Tourengehen, Pilze suchen, Mountainbiking, Reiten und Paragleiten sind Formen des Sports und der Freizeitbeschäftigung, die im Bereich des Waldes und der Wiesen ausgeübt werden. "Für die Gesundheit der Bevölkerung, aber auch den Tourismus und die Freizeitwirtschaft hat dies viel Positives mit sich gebracht. Die Wirtschaft profitiert ohnehin von den neuen Trends und Sportarten. Neue Gebühren und ‚Eintrittsgelder’ in unsere Naturlandschaften sind daher strikt abzulehnen", so Gratzer abschließend.
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