- 02.01.2006, 10:03:38
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Generali-Geldstudie: Wofür Österreicher 2006 Geld ausgeben
Gesundheits- und Wellnessboom hält an. Deutliche Mehrausgaben für Aus- und Weiterbildung. Altersvorsorge und Sparen weiterhin im Trend. Männer wollen Klamotten, Frauen wollen Autos.
Wien (OTS) - Gesundheit/Wellness, Aus- und Weiterbildung sowie
Urlaub - vor allem dafür wollen die ÖsterreicherInnen 2006 mehr Geld
ausgeben. Altersvorsorge und Sparen für später stehen bei den
Geldausgaben weiterhin hoch im Kurs. "Absteiger" im Ranking der
geplanten Mehrausgaben ist der Wohnbereich. Das geht aus der neuen
Generali-Geldstudie 2006 hervor. Die Studie basiert auf einer
repräsentativen Umfrage, die kurz vor dem Jahreswechsel durchgeführt
wurde.
Die schwierige Wirtschaftslage hat die ÖsterreicherInnen 2005 dazu
veranlasst, sich bei den Geldausgaben zurückzuhalten. Doch für 2006
ist tendenziell ein Anstieg bei den privaten Ausgaben geplant.
Auch im neuen Jahr stehen dabei Gesundheit, Wohlbefinden und Sport an
erster Stelle bei den Mehrausgeben: 26% der Befragten planen dafür
mehr auszugeben. Bei den Männern ist der Wellness-Trend mit 29%
überdurchschnittlich stark ausgeprägt, ebenso bei jungen Leuten bis
29 Jahren mit 33%. Nur 4% der Befragten wollen für diesen wich-tigen
Lebensbereich weniger tief in die Tasche greifen.
"Aufsteiger" des Jahres 2006: Aus- und Weiterbildung
Besonders stark hat im Vergleich zum Vorjahr die Bereitschaft,
mehr für die persönliche Aus- und Weiterbildung auszugeben, zugelegt:
Mehr als jeder Fünfte, konkret 21%, hat angegeben, 2006 mehr in seine
Qualifikation zu investieren. Damit zeigt sich, dass den
ÖsterreicherInnen neben der eigenen Gesundheit besonders die
berufliche Qualifikation und deren Verbesserung am Herzen liegt. Die
Männer sehen hier mit 24% offenbar einen höheren Finanzbedarf als
Frauen mit 17%. Geografisch ist das Bewusstsein im
struktur-schwächeren Süden Österreichs mit 25% deutlich stärker
ausgeprägt als etwa im Osten mit 17%.
Urlaub und Freizeit hoch im Kurs - Wohnen um ein Drittel weniger
"interessant"
Auf dem dritten Platz im Ranking der geplanten Mehrausgaben liegen
2006 laut Generali-Geldstudie die Urlaubspläne der ÖsterreicherInnen.
20% wollen sich den Urlaub mehr kosten lassen, und 17% hegen die
Absicht, von ihrem Budget mehr für ihre Freizeitbe-schäftigung und
Hobbys abzuzweigen. Die ÖsterreicherInnen sind somit weiterhin ein
stark freizeitorientiertes Volk.
Der Wohn-Bereich, der im Vorjahres-Ranking mit 21% den zweiten
Platz belegte, erscheint 2006 nur noch 14% für Mehrausgaben
interessant. 77% allerdings wollen die Ausgaben fürs Wohnen stabil
halten.
Bewusstsein für Sparen und Altersvorsorge steigt - bei Frauen
stärker
Jeweils einen Platz gut gemacht haben im Ranking der Mehrausgaben
die Zukunftsthemen "Sparen für später" und "Altersvorsorge". 19%
möchten 2006 mehr auf die hohe Kante legen, 14% wollen explizit mehr
in ihre Altersvorsorge investieren als im abgelaufenen Jahr.
Frauen denken sowohl beim Sparen als auch bei der Altersvorsorge
deutlich stärker an die Zukunft als die Männer. Mehr Sparen ist für
23% der Frauen angesagt, aber nur für 15% der Männer. Bei der
Altersvorsorge ist der geschlechterspezifische Unterschied fast
ebenso gravierend: Während 16% der Frauen dafür mehr Geld verplanen,
sind es bei den Männern nur 10%.
Die Altersvorsorge wird vor allem von jungen Menschen mittlerweile
sehr ernst genommen. Der Generali-Geldstudie zufolge ist die
Altergruppe bis 29 Jahren mit 19% am ehesten bereit, 2006 mehr in die
Altersvorsorge zu investieren.
Außerdem wird ein West-Ost-Gefälle deutlich: In Westösterreich
liegt die Bereitschaft, mehr für die Altersvorsorge auszugeben, bei
16%, im Osten hingegen nur bei 10%.
Am stärksten beabsichtigen mit 23% leitende Angestellte und
leitende Beamte für die Zeit nach ihrer aktiven Berufslaufbahn
vorzusorgen - diese "Besserverdiener" wollen so offenbar die so
genannte Pensionslücke schließen.
Pflegevorsorge nach wie vor ein "Mauerblümchen"
Während die anhaltende Diskussion um die Finanzierung der
Alterspensionen bereits Wirkung zeigt, wollen die ÖsterreicherInnen
noch nicht in eine private Pflegevorsorge investieren. Unverändert
gegenüber dem Vorjahr wollen nur 6% der befragten Personen mehr Geld
für eine diesbezügliche Vorsorge bereit stellen.
Männer wollen Klamotten, Frauen wollen Autos
Die Generali-Geldstudie räumt mit einigen Vorurteilen auf, was
möglicherweise auch auf geschlechterspezifischen Nachholbedarf
schließen lässt: Wer meint, dass Frauen mehr für Bekleidung/Schuhe
ausgeben wollen und Männer mehr fürs Auto, irrt gewaltig. Weit mehr
Herren der Schöpfung (12%) wollen 2006 mit mehr Geld ihr Äußeres
aufpolieren (Frauen: 8%). Das Auto bzw. die Mobilität hingegen wird
für 17% der befragten Frauen wichtiger, während es bei den Männern
nur 12% sind.
Die Generali erstellt ihre Geldstudie jährlich, um damit
kurzfristig auf die Vorsorge- und Konsumwünsche der ÖsterreicherInnen
reagieren zu können. Als einziger voll integrierter
Finanzdienstleister Österreichs kann die Generali sämtliche
Versicherungs- und Bankservices aus einer Hand anbieten. Dadurch kann
sie sowohl die Finanzierung der Konsumwünsche als auch die
Absicherung der Anschaffungen sicherstellen. Ebenso kümmern sich die
Kundenbetreuer und Vertriebspartner der Generali in ganz Österreich
um die Spar- und Vorsorgeinteressen der Konsumenten. Mit einem
Marktanteil von rund 14% zählt die Generali zu den
Top-3-Versicherungsgruppen.
Hinweis an die Redaktionen:
Zu dieser Studie ist eine Grafik im pdf-Format auf Abruf
verfügbar: Bitte Mail an [email protected]
Rückfragehinweis:
Generali Gruppe Barbara Pirklbauer-Wagner Tel.: (++43-1) 534 01-2447 Fax: (++43-1) 534 01-1593 mailto:[email protected] http://www.generali.at
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