• 31.12.2005, 12:28:29
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Darabos zu EU-Sex-Plakate: Trotz weltweiter Empörung steht Schüssel weiter dazu

ÖVP soll dem Steuerzahler Kosten für die völlig verunglückte EU-Marketingaktion ersetzen

Wien (SK) - "Obwohl die Marketingaktion des Bundeskanzlers für
seine EU-Präsidentschaft mittels der sogenannten Sex-Plakate enormen
internationalen Schaden angerichtet hat, 'bedauert' Schüssel die
Plakataktion laut 'Presseinterview' nicht", stellte
SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos fest. Für den SPÖ-Politiker
ist das ein "purer Zynismus", nachdem diese Marketingaktion alles
andere als eine positive Werbung für Österreich ist. ****

So habe Außenministerin Plassnik die Aktion in einem ZiB
II-Interview als "nicht hilfreich" bezeichnet. Schüssel hingegen
findet sie "nach wie vor gescheit". Zudem habe Schüssel vehement
abstreiten lassen, dass 500.000 Euro an öffentlichen Geldern in diese
völlig verfehlte Marketingaktion geflossen sind. Nun habe sich
herausgestellt, dass genau dieser Betrag durch eine Erhöhung der
ÖIAG-Dividende, angeordnete durch Finanzminister Grasser, für diese
Plakate vom Bundeskanzleramt zur Verfügung gestellt wurden. "Die ÖVP
soll daher dem Steuerzahler die durch die völlig missglückte
EU-Marketingaktion entstandenen Kosten ersetzen", fordert Darabos.

"Schüssel pendelt zwischen Zynismus, Halbwahrheiten und
Unwahrheiten. Fest steht, dass der Kanzler weiter zu den missglückten
EU-Marketingkampagne steht, für diese Aktion verantwortlich ist und
damit eine weltweite Empörung, die ihn nicht weiter kümmert,
ausgelöst hat", schloss Darabos. (Schluss) ns

Rückfragehinweis:
Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

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