Grüne Alsergrund zu VP-Angriffen betreffend Thurnstiege: "Billige Stimmungsmache statt Verantwortung"

BV-Stellvertreter Freytag: "VP war voll in Planung eingebunden"

Wien (OTS) - Die Grünen Alsergrund kritisieren die Angriffe der VP-Alsergrund gegen die behindertenfreundliche Umgestaltung der Thurnstiege im Alsergrund. Stefan Freytag, grüner Bezirksvorsteherin-Stellvertreter im Alsergrund: "Der Volkspartei waren die Pläne seit langem bekannt, immerhin müsste der ehemalige schwarze BV-Stellvertreter die Pläne gesehen haben. Auch als Mitglied des Agenda-Steuerungsteams war er über Planung und Kosten des Projektes von Anfang an informiert und hatte ausreichend Gelegenheiten, seine Sachkenntnis dazu einzubringen."

In der langen Planungszeit, in der auch über die Agenda 21 AnrainerInnen und BürgerInnen des Alsergrunds eingebunden waren, so Freytag weiter, war von der ÖVP Alsergrund nie Kritik an dem Projekt zu vernehmen. "Der Ex-Bezirksvorsteher Roth geniert sich offensichtlich im Nachhinein für seine damalige Zustimmung und versucht, seinen Meinungswandel in einer opportunistischen Medienkampagne zu rechtfertigen.", mutmaßt Freytag.

Die positiven Wirkungen der Umgestaltung der Stiege überwiegen aus der Sicht der Grünen. Die 1901 errichtete Thurnstiege war nicht nur unansehlich und beschwerlich, auch der Unterbau war dringend Sanierungsbedürftig. Heute ist die Stiege mit einer Rampenneigung von weniger als 10 Prozent für Kinderwägen und Mobilitätshilfen (z.B. Rollator) ein gutes Beispiel für eine barrierefreie Stadtgestaltung. "Dass dieses Projekt auf Initiative und unter Mitwirkung der Lokalen Agenda 21 entstanden ist, ist ein besonders wichtiges Zeichen dafür, dass die Zukunft der Stadt engagierte BürgerInnen braucht", freut sich Freytag.

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