Technopol Krems: Große Erfolge für Biotech-Unternehmen!

Gabmann: Entwicklung von wirkungsvollen Therapien schreitet schnell voran

St. Pölten (NÖI) - Der Technopol Krems ist auf medizinische Biotechnologie wie Zellbiologie, Tissue Engineering, Biochemie, Blutreinigung, Messtechnik und Adsorptionstechnologien spezialisiert. "Die biomedizinische Forschung entwickelt sich hier äußerst dynamisch und führt immer schneller zu neuen Erkenntnissen und wirkungsvollen Therapien für Patienten", berichtet Wirtschaftslandesrat LH-Stv. Ernest Gabmann.

Die Unternehmen am Technopol Krems sind höchst erfolgreich und lassen immer wieder mit neuen Forschungsergebnissen aufhorchen: So arbeiten Univ.Prof. DDr. Johannes Huber und sein Team des Unternehmens Cell Danube an einer Eigenzellimpfung gegen Krebs. Die ersten Patienten konnten bereits erfolgreich mit dieser Therapie behandelt werden.

Das ISO zertifizierte Unternehmen Ars Arthro produziert Gelenksknorpelersatz in hochtechnologisierten Laboratorien. Das Kremser Krankenhaus ist dabei gleich ein Anwender vor Ort, womit ein optimaler Synergieeffekt gegeben ist. Es konnten bereits über 500 Patienten mit der Knorpelersatztherapie behandelt werden.
Für die Leberersatztherapie produziert die Biotec Systems GmbH hochspezifische Filtersysteme. Und Fresenius Medical Care arbeitet an einer weiteren Produktionslinie für spezielle Blutreinigungsfilter. Fresenius verlegt nun auch die Antikörper-Adsorber Produktion von Deutschland nach Krems! Damit werden weitere hochwertige technologische Arbeitsplätze geschaffen. Und für nächstes Jahr plant das Unternehmen ein weiteres Engagement in Krems.

Mit den Erfolgen der Unternehmen und Forschungseinrichtungen am Standort stieg auch der Bedarf an Laborflächen: Deshalb wurden rund 1.000 m2 Laborflächen für Biotech-Unternehmen hygienegerecht, gemäß der "Good manufacturing practice" (GMP) errichtet und vor kurzem eröffnet. Die neuen GMP-Labors im Objekt 3 des Technologie- und Gründerzentrums Krems bieten Biotech Unternehmen modernste Produktionsreinräume.

Am Technopol Krems arbeiten die Unternehmen mit der Forschung und Ausbildung Hand in Hand. Das Land Niederösterreich hat in den letzten Jahren erhebliche Anstrengungen unternommen, um die notwendige Basis für technologie- und wissensbasiertes Wirtschaften zu schaffen. Das Technopol-Programm wurde im April 2004 an den Standorten Krems, Tulln und Wiener Neustadt gestartet. "Die bisherige Entwicklung ist sehr erfolgreich gelaufen", freute sich Wirtschaftslandesrat LH-Stv. Ernest Gabmann. An den drei Technopol-Standorten wurden rund 550 hochwertige Forschungs- und Entwicklungsarbeitsplätze geschaffen. Insgesamt sind in universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Niederösterreich rund 1.100 Forscher tätig - davon etwa die Hälfte an den Technopolstandorten.

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