- 29.12.2005, 12:05:00
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Technopol Krems: Große Erfolge für Biotech-Unternehmen!
Gabmann: Entwicklung von wirkungsvollen Therapien schreitet schnell voran
St. Pölten (NÖI) - Der Technopol Krems ist auf medizinische
Biotechnologie wie Zellbiologie, Tissue Engineering, Biochemie,
Blutreinigung, Messtechnik und Adsorptionstechnologien spezialisiert.
"Die biomedizinische Forschung entwickelt sich hier äußerst dynamisch
und führt immer schneller zu neuen Erkenntnissen und wirkungsvollen
Therapien für Patienten", berichtet Wirtschaftslandesrat LH-Stv.
Ernest Gabmann.
Die Unternehmen am Technopol Krems sind höchst erfolgreich und
lassen immer wieder mit neuen Forschungsergebnissen aufhorchen: So
arbeiten Univ.Prof. DDr. Johannes Huber und sein Team des
Unternehmens Cell Danube an einer Eigenzellimpfung gegen Krebs. Die
ersten Patienten konnten bereits erfolgreich mit dieser Therapie
behandelt werden.
Das ISO zertifizierte Unternehmen Ars Arthro produziert
Gelenksknorpelersatz in hochtechnologisierten Laboratorien. Das
Kremser Krankenhaus ist dabei gleich ein Anwender vor Ort, womit ein
optimaler Synergieeffekt gegeben ist. Es konnten bereits über 500
Patienten mit der Knorpelersatztherapie behandelt werden.
Für die Leberersatztherapie produziert die Biotec Systems GmbH
hochspezifische Filtersysteme. Und Fresenius Medical Care arbeitet an
einer weiteren Produktionslinie für spezielle Blutreinigungsfilter.
Fresenius verlegt nun auch die Antikörper-Adsorber Produktion von
Deutschland nach Krems! Damit werden weitere hochwertige
technologische Arbeitsplätze geschaffen. Und für nächstes Jahr plant
das Unternehmen ein weiteres Engagement in Krems.
Mit den Erfolgen der Unternehmen und Forschungseinrichtungen am
Standort stieg auch der Bedarf an Laborflächen: Deshalb wurden rund
1.000 m2 Laborflächen für Biotech-Unternehmen hygienegerecht, gemäß
der "Good manufacturing practice" (GMP) errichtet und vor kurzem
eröffnet. Die neuen GMP-Labors im Objekt 3 des Technologie- und
Gründerzentrums Krems bieten Biotech Unternehmen modernste
Produktionsreinräume.
Am Technopol Krems arbeiten die Unternehmen mit der Forschung und
Ausbildung Hand in Hand. Das Land Niederösterreich hat in den letzten
Jahren erhebliche Anstrengungen unternommen, um die notwendige Basis
für technologie- und wissensbasiertes Wirtschaften zu schaffen. Das
Technopol-Programm wurde im April 2004 an den Standorten Krems, Tulln
und Wiener Neustadt gestartet. "Die bisherige Entwicklung ist sehr
erfolgreich gelaufen", freute sich Wirtschaftslandesrat LH-Stv.
Ernest Gabmann. An den drei Technopol-Standorten wurden rund 550
hochwertige Forschungs- und Entwicklungsarbeitsplätze geschaffen.
Insgesamt sind in universitären und außeruniversitären
Forschungseinrichtungen in Niederösterreich rund 1.100 Forscher tätig
- davon etwa die Hälfte an den Technopolstandorten.
Rückfragehinweis:
VP Niederösterreich
Presse
Tel.: 02742/9020 - 140
http://www.vpnoe.at
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