BM Haubner: Verbesserungen durch Verbrechensopfergesetz

Wien 2005-12-28 (BMSG/OTS) - Die Stärkung der Opferrechte nimmt für Sozialministerin Ursula Haubner eine wichtige Stellung ein. Mit dem neuen Verbrechensopfergesetz, das am 1.1.2006 in Kraft tritt, haben Opfer von physischer oder sexueller Gewalt oder von gefährlicher Drohung betroffene Menschen erstmals einen gesetzlichen Anspruch auf psychosoziale und juristische Prozessbegleitung. Neuerungen sind aber auch eine Mindestsicherung in der Höhe des Ausgleichszulagenrichtsatzes von 690 Euro, wenn sonst kein Einkommen vorhanden ist, die Ausweitung und Bezahlung von Therapien, und der Ersatz von Sachschäden wie zum Beispiel Brillen. "Die Bundesregierung bekennt sich einerseits zu einer konsequenten Ahndung und Bestrafung von Tätern, aber vor Allem auch zu einem Ausbau der Opferhilfe. Wir stärken das Opfer durch den Ausgleich der existenziellen und gesundheitlichen Folgen", bekräftigte Haubner abschließend.

" Es ist wichtig, dass Betroffene wieder in ihr normales Leben zurückfinden. Hier unterstützt das Sozialministerium mit 55.000 Euro aktiv den Verein Neustart, um Verbrechensopfern den Weg zurück in einen normalen Alltag zu ermöglichen", betont Sozialministerin Ursula Haubner. Der Verein Neustart setzt sich im Bereich Verbrechensopferhilfe aktiv für Opfer von Gewaltverbrechen ein. Opfer werden aktiv begleitet, um ein Gefühl von Sicherheit wiederzuerlangen. "Mit dieser Förderung wird 110 Verbrechensopfern, denen durch traumatische Ereignisse ihr soziales Netz zerstört wurde, eine Betreuung ermöglicht", so Haubner. Eine Kofinanzierung erfolgt im Wesentlichen durch das Bundesministerium für Justiz, der Aktion "Licht ins Dunkel", sowie durch Förderungen der Bundesländer Tirol und Kärnten.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

BMSG - Bundesministerin Ursula Haubner
Pressesprecher Heimo Lepuschitz
Tel.: 0664 825 77 78
heimo.lepuschitz@bmsg.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSO0001