• 22.12.2005, 17:00:00
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  • OTS0159 OTW0159

Vorsitzwechsel im Nationalparkrat

Eberle übernimmt mit 1. Jänner 2006 den Vorsitz im "Dreiländer-Nationalpark" Hohe Tauern

Salzburg (OTS) - Heute, 22. Dezember, ist in Klagenfurt zum
letzten Mal für die kommenden beiden Ratsperioden der Nationalparkrat
unter der Vorsitzführung Kärntens in Klagenfurt zusammengetreten.
Landeshauptmann Dr. Jörg Haider übergibt mit 1. Jänner 2006 für zwei
Jahre den Vorsitz an Salzburg und damit an Nationalparkreferentin
Landesrätin Doraja Eberle.

Der Nationalparkrat ist das politische Steuerungsgremium in allen
Bundesländern übergreifenden Angelegenheiten des
"Dreiländer-Nationalparks" Hohe Tauern. 1994 haben sich die
Länder Kärnten, Salzburg und Tirol gemeinsam mit dem
Umweltministerium per Staatsvertrag nach der Österreichischen
Bundesverfassung zur Zusammenarbeit im Nationalpark Hohe
Tauern verpflichtet.

Landesrätin Eberle will die Vorsitzführung im Nationalparkrat vor
allem dazu nutzen, die Internationale Anerkennung für den gesamten
Nationalpark Hohe Tauern durch die Abgabe der noch ausständigen
Einreichungen Tirols und Salzburgs bei der IUCN voranzutreiben.
Weiters, so Eberle, sei es an der Zeit, die immer größer werdende
Zahl Länder übergreifender Projekte effizienter und effektiver
abzuwickeln. Eberle will deshalb unter ihrem Ratsvorsitz auch eine
Aufteilung der Verantwortung für die wesentlichsten Länder
übergreifenden Aufgaben auf die einzelnen Nationalparkverwaltungen
regeln.

Die ersten Schritte betreffend die selbstständige Wahrnehmung
Länder übergreifender Aufgaben auf Salzburger Seite seien schon in
der Konzeption des neuen Nationalparkzentrums in Mittersill gegeben.
In Mittersill könnte künftig z.B. das gesamte Wissen über den
Nationalpark in geeigneten Datenbanken dokumentiert und für
vielfältigste Anwendungen in Wissenschaft und Nationalparkmanagement
nutzerfreundlich zur Verfügung gestellt werden.

Eberle abschließend: "Im größten Nationalpark Österreichs und des
gesamten Alpenraums Verantwortung zu übernehmen gehört zu den
interessantesten und schönsten Herausforderungen."

Rückfragehinweis:
Landespressebüro Salzburg
Dr. Roland Floimair
Tel.: (0662) 80 42 / 23 65
mailto:[email protected]
http://www.salzburg.gv.at

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