- 22.12.2005, 13:19:42
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AGRANA - RÜBENVERARBEITUNG IN ÖSTERREICH ERFOLGREICH ABGESCHLOSSEN
Wien (OTS) - 22. Dezember 2005
Rübenverarbeitung
In den österreichischen Zuckerfabriken endete die Rübenverarbeitung
am 21. Dezember 2005 nach 78 (Vorjahr 76) Kampagnetagen. Die
diesjährige Witterung ermöglichte eine sehr gute Ernte, der trockene
Herbst führte zu einem geringen Erdanhang bei den Zuckerrüben. Gute
Verarbeitungsqualität ergab eine hohe Ausbeute. Die durchschnittliche
tägliche Verarbeitungsleistung betrug in der abgelaufenen Kampagne
40.100 (Vorjahr 38.100) Tonnen Rüben und die Verarbeitungsperiode
verlief störungsfrei. Der Energieeinsatz konnte bei allerdings
höheren Energiepreisen reduziert werden. Die Zuckergewinnung liegt
mit 488.000 um 6,5 Prozent über dem Vorjahr mit 458.000 Tonnen.
Insgesamt werden in der AGRANA-Gruppe im heurigen Geschäftsjahr rund
5,902.100 (Vorjahr 5,139.100) Tonnen Rüben verarbeitet und daraus
rund 895.300 (Vorjahr 796.800) Tonnen Zucker aus Rüben und zusätzlich
bis dato rund 237.000 (Vorjahr: 183.200) Tonnen Zucker aus
Rohzuckerraffination, somit insgesamt rund 1,132.300 (Vorjahr
980.000) Tonnen Zucker gewonnen.
Rübenverarbeitung Zuckergewinnung
in Tonnen in Tonnen
Österreich 3,132.600 488.000
Ungarn 1,453.500 206.300
Tschechien 712.000 117.500
Slowakei 525.000 73.000
Rumänien 79.000 10.500
zuzüglich 237.000 t
Zucker aus Roh-
zuckerraffination
Gesamt 5,902.100 895.300 t aus Rüben
+ 237.000 t aus Roh-
zuckerraffination =
insgesamt 1,132.300 tStärkekartoffelverarbeitung
Die Stärkekartoffelverarbeitung in Gmünd von rund 237.000 (Vorjahr
204.000) Tonnen Stärkeindustriekartoffeln wird um den 6. Jänner 2006
beendet sein. Die erzeugte Kartoffelstärkemenge wird zwischen 50.000
und 51.000 Tonnen und damit um rund 5 Prozent über der
EU-Kartoffelstärkequote liegen. Die AGRANA verarbeitet neben 237.000
Tonnen Stärkeindustriekartoffeln auch 16.800 Speisekartoffeln, -
davon 4.400 Tonnen aus biologischem Anbau - somit eine Gesamtmenge
von rund 254.000 Tonnen Kartoffeln.
Maisverarbeitung
Der witterungsbedingt spätere Beginn der Maisernte im September wurde
durch günstige Herbstwitterung und dadurch längere Erntezeit bis
knapp vor Weihnachten voll kompensiert. Die Nassmaisverarbeitung
wurde daher um 4.000 Tonnen auf 86.000 Tonnen erhöht. Die hohen
Energiekosten für die Maistrocknung bei den Landwirten führten zu
höherer Anlieferung erntefrischen ungetrockneten Maises.
Die im Rahmen des Werksausbaus Aschach auf 1.000 Tagestonnen
Maisverarbeitung neu errichtete Rohstoffübernahme wurde erfolgreich
in Betrieb genommen. Mit der Errichtung der Stärkeverzuckerungsanlage
bis Mitte 2006 wird der Vollausbau abgeschlossen sein. In der
Maisstärkefabrik Aschach werden im laufenden Geschäftsjahr (bis 28.
Februar 2006) rund 297.000 (Vorjahr 281.000) Tonnen Mais zu
Maisstärke verarbeitet werden.
Sie finden diese Presseaussendung auch im Internet unter
www.agrana.com.
Rückfragehinweis:
Mag. Doris SCHOBER
AGRANA Beteiligungs-AG
Tel. +43-1-21137-2084
Fax +43-1-21137-2045
E-Mail: [email protected]
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