• 22.12.2005, 12:24:30
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Strache zur Sonntagsöffnung: Sonntag muß auch in Zukunft der Familie gehören!

Sonntagsöffnung kommt für die FPÖ nicht in Frage!

Wien, 22-12-2005 (fpd) - Die Wiener FPÖ lehnt die Öffnung der
Geschäfte am Sonntag, auch in eigenen "Tourismuszonen", kategorisch
ab. Die künstlich vom Zaun gebrochene Diskussion, die durch das
heutige Interview von Finanzstadtrat Rieder in der Tageszeitung "Die
Presse" neue Nahrung erhält, zeige einmal mehr, daß vor allem diese
Wiener SPÖ-Regierung die "soziale Kälte" vorantreibe, so heute der
Obmann der FPÖ, Heinz-Christian Strache in einer Reaktion auf die neu
aufgeflammt Diskussion bezüglich erweiterter Ladenöffnungszeiten in
Wien.

Gerade der Handel, so Strache, sei überdurchschnittlich von Frauen
dominiert. Wenn man dazu noch den hohen Anteil an Alleinerzieherinnen
zurechnet, so kann man sich gut vorstellen, welche Probleme sich
gerade für diesen Personenkreis ergeben. Schon jetzt leiden viele
Frauen in Wien unter den Öffnungszeiten bis 21.00 Uhr, die ihnen eine
außer Rand und Band geratene Wiener Ladenöffnungszeitverordnung
eingebracht hat. An ein vernünftiges Familienleben sei dabei nicht
mehr zu denken, so Strache.

Die SPÖ wäre gut beraten, zuerst einen sozialpolitischen Vorstoß bei
den Kinderbetreuungseinrichtungen zu unternehmen und diese an die
neuen Gegebenheiten anzupassen. Welcher städtische Kindergarten habe
derzeit eigentlich bis 21.30 offen, stellt Strache die rhetorische
Frage in den Raum.

Die Wiener SPÖ wäre gut beraten sich zu ihrer ureigensten
Verantwortung zu bekennen und nicht einem Neoliberalismus das Wort zu
reden, der schlußendlich dazu führten wird, daß Arbeitnehmer und vor
allem Arbeitnehmerinnen mehr und mehr zum Spielball von Großkonzernen
werden, so Strache abschließend. (Schluß) jen

Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien

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