• 21.12.2005, 13:26:39
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  • OTS0152 OTW0152

Neue Informationstechnologien für NÖ Gesundheitswesen

Sobotka: Zukunftsorientierte Vernetzung der Krankenanstalten

St. Pölten (NLK) - Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka präsentierte
heute im Landesklinikum St. Pölten die neue EDV-Vernetzungsstruktur
aller niederösterreichischen Gesundheitsdienstleister und startete in
diesem Zusammenhang das IT-Pilotprojekt "Patientenindex" für die
Spitäler St. Pölten und Waidhofen an der Ybbs. "Die tägliche
Datenflut macht auch vor den niederösterreichischen Krankenanstalten
nicht Halt. Um dieser Fülle an Informationen noch besser gewachsen zu
sein, wurden die niederösterreichischen Kliniken über ein
Rechenzentrum verknüpft", betonte Sobotka. Durch diese EDV-Vernetzung
und die rasche Verfügbarkeit wichtiger Informationen könne wertvolles
Potenzial von der Administration in die unmittelbare Betreuung und
medizinische Versorgung der Menschen verlagert werden. Zudem erhöhe
die Vereinheitlichung der EDV-Software die Wirtschaftlichkeit und die
Versorgungsqualität.

Dieses neuartige IT-Modell entspreche den höchsten
Sicherheitsanforderungen und basiere auf einer zukunftsweisenden, im
Bedarfsfall rasch erweiterbaren technologischen Infrastruktur, zeigte
sich Sobotka überzeugt: "Kriterien, die gerade im hochsensiblen
Gesundheitsbereich eine entscheidende Rolle spielen." Dabei habe man
höchste Sicherheitsvorkehrungen für den Umgang mit heiklen
Gesundheitsdaten geschaffen.

Für Sobotka bilden Maßnahmen in den Bereichen
Informationstechnologie, Prozesssteuerung, Einkauf sowie Bau- und
Facility-Management die Grundlage für eine nachhaltige
Effizienzsteigerung im Gesundheitswesen. Ziel aller Reformschritte
sei eine patientenfreundliche und qualitativ hochwertige Betreuung in
den Krankenhäusern. Im letzten Jahr sei auch mit dem e-card-System
ein Prozess gegen Doppeluntersuchungen in Spitälern eingeleitet
worden.

Die e-card schafft eine österreichweite Breitbandvernetzung im
Gesundheitswesen und bildet gleichzeitig die Infrastruktur für eine
Reihe zukunftsweisender Folgeprojekte. Im Jahr 2006 werden die
Krankenanstalten in das e-card-System eingebunden. Apotheken folgen
voraussichtlich 2007 mit der Einführung des elektronischen Rezeptes.

Nähere Informationen: Büro LR Sobotka, Christian Rädler, Telefon
02742/9005-12319.

Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12174
http://www.noe.gv.at/nlk

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