Einflussmöglichkeiten der Ärzte stärker nützen

Neue Informationsschritte in der Alkoholprävention

Bregenz (VLK) - Pressestimmen
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Wien (OTS) -

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Ressort : VLKb Datum : 19.12.05 Stichw. : Drogen/Alkohol/Bischof Titel : Einflussmöglichkeiten der Ärzte stärker nützen = Text :

Seit zwei Jahren wendet sich die Initiative "Mehr Spaß mit Maß" gegen den missbräuchlichen Konsum von Alkohol. Im Bestreben, möglichst viele Schienen der Information und Bewusstseinsbildung zu nützen, soll nun insbesondere die Früherkennung von Alkoholproblemen durch die Ärzte bzw. deren fachliche Autorität als Berater forciert werden. "Die Ärzte haben hier großen Einfluss", betonten Gesundheitsreferent Landesstatthalter Hans-Peter Bischof und Projektleiter Primar Reinhard Haller heute, Montag, im Landhaus.

Rund 80 Prozent der übermäßig bzw. risikoreich Alkohol konsumierenden Jugendlichen mindestens einmal im Jahr einen Arzt auf. LSth. Bischof: "Die Arztpraxis ist folglich ein Ort, wo eine hohe Zahl von Risikotrinkern erreicht werden kann. Die Ärzte befinden sich in einer idealen Position, um bei Problemen in Zusammenhang mit übermäßigem Alkoholkonsum frühzeitig einzugreifen."

Die Ärztekammer, der Arbeitskreis für Sozialmedizin und das Krankenhaus Maria Ebene haben eine Reihe von Veranstaltungen zur Information und Sensibilisierung organisiert - mit erfreulichem Ergebnis, so Primar Haller. Die Fortbildungsveranstaltungen über Wege der Früherkennung sowie zwei Seminare zum Thema "Motivierende Gesprächsführung in der ärztlichen Praxis" waren sehr gut besucht und fanden bei den Ärzten großes Interesse. Drei neue Broschüren sollen in den Wartezimmern aufliegen und dazu beitragen, dass Betroffene, Angehörige von Alkoholkranken und Ärzte miteinander ins Gespräch kommen.

Die Info-Materialen können kostenlos bestellt werden:

Supro, Werkstatt für Suchtprophylaxe

Moosmahdstr. 4, 6850 Dornbirn

Telefon 05572/55155, Fax 05572/55155-15

E-Mail info@supro.at, Internet www.mariaebene.at

Mit dem Projekt "Mehr Spaß mit Maß" wird versucht, den schädlichen, unkultivierten Konsum von Alkohol zu reduzieren. Insbesondere geht es darum, die Zahl Alkohol konsumierender Kinder und Jugendlicher zu verringern und das Einstiegsalter nach oben zu verschieben.

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