Zug weg, Verkehrssicherheit weg, Gorbach weg!

SPÖ fordert Tempo 160 für abendliche Zugverbindung zwischen Wien und Kärnten

Klagenfurt (SP-KTN) - Kaum zu glauben, aber wahr: Wer nach 19:35
Uhr von Wien nach Kärnten möchte, hat schlechte Karten. "Eine direkte Zugverbindung fehlt, nur über komplizierte Ausweichverbindungen und wenn man acht Stunden Fahrzeit in Kauf nimmt, kann man nach Klagenfurt gelangen", kritisiert der Verkehrssprecher der Sozialdemokraten im Kärntner Landtag, Rudolf Schober. Nur wenige KärntnerInnen könnten sich Flugverbindungen leisten und müssten oft in Wien teuer übernachten, so die SPÖ-Kritik.

"Statt sich für die völlig verantwortungslose 160km/h-Teststrecke stark zu machen, sollten sich die beiden orangen Parteifreunde, ÖBB-Minister Vizekanzler Hubert Gorbach und Kärntens Verkehrsreferent Gerhard Dörfler, lieber mit Tempo 160 daran machen, den Willen der Bevölkerung nach einer abendlichen Zugverbindung umzusetzen", fordert Schober und ergänzt: "Sonst wer es besser wenn es statt Zug weg und Verkehrssicherheit weg endlich Gorbach weg heißen würde."

Dass das Sitzplatzangebot der ÖBB zu Weihnachten um 14.500 Sitzplätze erweitert und die Züge verstärkt werden, sei zwar als positiv zu bewerten, bringe aber keine Kärntnerin und keinen Kärntner nach 19:35 Uhr nach Hause, so Schober.

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