• 18.12.2005, 13:05:29
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Jahrmann: Weniger Postämter, weniger Arbeitsplätze, weniger öffentlicher Verkehr - ländliche Regionen verlieren Lebensqualität

Belastungen der Bevölkerung in ländlichen Regionen steigen

St. Pölten, (SPI) - "Das neue Jahr 2006 bringt neben weiteren
Belastungen und Abgaben für die Bevölkerung mit der ohnehin höchsten
Abgabenquote der Zweiten Republik auch wieder massive Einschnitte für
die ländlichen Regionen und ihre Bevölkerung. Mit der Privatisierung
der Post sollen, nach den vergangenen beiden Schließungswellen,
weitere Postämter zugesperrt und mehrere Tausend Dienstposten
gestrichen werden. Zu massiven Einschnitten soll es auch beim
öffentlichen Verkehr kommen - weitere Nebenbahnen stehen vor der
Schließung, viele Buslinien werden gar nicht mehr oder nur mehr
eingeschränkt geführt werden. Mit den vorgesehenen
Kasernenschließungen verlieren mittelfristig viele
Bundesheerbeschäftigte ihren Arbeitplatz, ebenso verlieren viele
lokale Wirtschaftsbetriebe einen wichtigen Auftraggeber", kritisiert
der Mostviertler SP-LAbg. Josef Jahrmann die von der Bundesregierung
geplanten Maßnahmen.****

"Dies alles sind Maßnahmen gegen die Interessen der ländlichen
Regionen, dies alles sind Schritte, welche die Ausdünnung der
Nahversorgung und damit letztendlich eine verstärkte Abwanderung
fördern", so Jahrmann weiter. Die Lebensqualität in den ländlichen
Regionen hat unter dieser Bundesregierung bereits genug gelitten -
und die Menschen leiden unter den Belastungen. Besonders Pendler
müssen immer tiefer in die Tasche greifen - die Treibstoffpreise
steigen ebenso stetig wie die Fahrpreise öffentlicher Verkehrsmittel
oder die PKW-spezifischen Abgaben. Die gestiegene Kriminalität kennt
"keine Grenzen mehr", die Exekutive ist überlastet und nur dem großen
Einsatz der Beamtinnen und Beamten ist es zu verdanken, dass die
Situation nicht noch schlimmer ist.

Die Arbeitsplatzsituation in unserem Bundesland ist die schlechteste
seit Jahrzehnten, tausende Niederösterreicherinnen und
Niederösterreicher - und besonders auch viele junge Menschen - suchen
einen Job und finden keinen. Gleichzeitig verzeichnet die
Pleitenstatistik einen neuen Rekord - und eine Trendumkehr ist nicht
in Sicht. In den Schulen wurden Freigegenstände, Förderunterrichte
und Hilfestellungen für Schüler mit besonderen Bedürfnissen massiv
zurückgeschraubt, die Bildungseinrichtungen stöhnen unter den
Kürzungen und auf der Strecke bleiben SchülerInnen und Eltern
gleichermaßen. "Je früher wieder verantwortungsbewusste
PolitikerInnen in der Bundesregierung sitzen, die sich an den
Bedürfnissen der Menschen orientieren, desto besser für
Niederösterreich", so Jahrmann abschließend.
(Schluss) fa

Rückfragehinweis:
Landtagsklub der SPÖ NÖ
Mag. Andreas Fiala
Tel: 02742/9005 DW 12794
Handy: 0664 20 17 137
mailto:[email protected]

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