• 15.12.2005, 13:45:14
  • /
  • OTS0202 OTW0202

Strache: Staatspreis für Nitsch ist Verhöhnung der Kunst

Höhepunkt einer außer Rand und Band geratenen linken Kulturpolitik

Wien (OTS) - Den entschiedenen Protest der Freiheitlichen gegen
die Verleihung des Großen Österreichischen Staatspreises an Hermann
Nitsch deponierte heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache. "Das ist
eine Verhöhnung der Kunst." Gleichzeitig übte er auch Kritik an
Kunststaatssekretär Morak.

Diese Verleihung und die devote Beweihräucherung Nitschs durch Morak
zeige, daß es keinen Unterschied zwischen roter und schwarz-oranger
Kulturpolitik gebe. "Der Ungeist der Achtundsechziger feiert hier wie
dort fröhliche Urständ", konstatierte Strache. Es sei schon ein
Schlag ins Gesicht aller Österreicher gewesen, daß man Nitsch fünfzig
Jahre nach der Wiedereröffnung das Burgtheater für seine Aktionen zur
Verfügung gestellt habe. Die Preisverleihung sei jetzt aber der
Höhepunkt einer außer Rand und Band geratenen linken Kulturpolitik,
die jetzt eben im schwarz-orangen Mäntelchen daherkomme.

Irritationen, wie Morak behaupte, löse Nitschs "Kunst" sicher nicht
aus. Die häufigste Reaktion sei vielmehr ein angewidertes
Kopfschütteln, stellte Strache klar. Wenn Morak Nitsch allen Ernstes
mit den großen Künstlern der Vergangenheit vergleiche, sei das eine
Verhöhnung all jener Genies, deren Werke zum unverzichtbaren
Kulturbestand der Menschheit zählen würden.

Zudem verunglimpfe Nitsch das Christentum in übelster Art und Weise.
"Ich möchte nicht wissen, was für ein Aufschrei durch das Land ginge,
wenn er andere Religionen in einen Kontext mit Gedärmen und Blut
stellen würde", sagte Strache. Daß ihn jetzt ein Staatssekretär ehre,
der einer Partei angehöre, die sich in ihrer Weltanschauung gern und
häufig auf das Christentum beziehe, sei nur mehr absurd.

"Was Nitsch hinter seinen Schloßmauern treibt, bleibt ihm überlassen,
obwohl man die dort stattfindenden Tierschlachtungen vielleicht auch
einmal einer genaueren Kontrolle unterziehen sollte", meinte Strache.
"Ihm aber für seine Blutorgien noch Preise zu verleihen, ist völlig
inakzeptabel."

Rückfragehinweis:
Die Freiheitlichen
Bundeskommunikation
Karl Heinz Grünsteidl
+43-664-4401629

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFP

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel