Strache: Staatspreis für Nitsch ist Verhöhnung der Kunst

Höhepunkt einer außer Rand und Band geratenen linken Kulturpolitik

Wien (OTS) - Den entschiedenen Protest der Freiheitlichen gegen
die Verleihung des Großen Österreichischen Staatspreises an Hermann Nitsch deponierte heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache. "Das ist eine Verhöhnung der Kunst." Gleichzeitig übte er auch Kritik an Kunststaatssekretär Morak.

Diese Verleihung und die devote Beweihräucherung Nitschs durch Morak zeige, daß es keinen Unterschied zwischen roter und schwarz-oranger Kulturpolitik gebe. "Der Ungeist der Achtundsechziger feiert hier wie dort fröhliche Urständ", konstatierte Strache. Es sei schon ein Schlag ins Gesicht aller Österreicher gewesen, daß man Nitsch fünfzig Jahre nach der Wiedereröffnung das Burgtheater für seine Aktionen zur Verfügung gestellt habe. Die Preisverleihung sei jetzt aber der Höhepunkt einer außer Rand und Band geratenen linken Kulturpolitik, die jetzt eben im schwarz-orangen Mäntelchen daherkomme.

Irritationen, wie Morak behaupte, löse Nitschs "Kunst" sicher nicht aus. Die häufigste Reaktion sei vielmehr ein angewidertes Kopfschütteln, stellte Strache klar. Wenn Morak Nitsch allen Ernstes mit den großen Künstlern der Vergangenheit vergleiche, sei das eine Verhöhnung all jener Genies, deren Werke zum unverzichtbaren Kulturbestand der Menschheit zählen würden.

Zudem verunglimpfe Nitsch das Christentum in übelster Art und Weise. "Ich möchte nicht wissen, was für ein Aufschrei durch das Land ginge, wenn er andere Religionen in einen Kontext mit Gedärmen und Blut stellen würde", sagte Strache. Daß ihn jetzt ein Staatssekretär ehre, der einer Partei angehöre, die sich in ihrer Weltanschauung gern und häufig auf das Christentum beziehe, sei nur mehr absurd.

"Was Nitsch hinter seinen Schloßmauern treibt, bleibt ihm überlassen, obwohl man die dort stattfindenden Tierschlachtungen vielleicht auch einmal einer genaueren Kontrolle unterziehen sollte", meinte Strache. "Ihm aber für seine Blutorgien noch Preise zu verleihen, ist völlig inakzeptabel."

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