- 14.12.2005, 08:07:00
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Renner: Jugend braucht Chancen und Perspektiven
Bericht der Kinder- und Jugendanwaltschaft wird dem Landtag vorgelegt
St. Pölten, (SPI) - Der Tätigkeitsbericht 2004/2005 der NÖ Kinder-
und Jugendanwaltschaft wird morgen dem Niederösterreichischen Landtag
vorgelegt. Die Kinder- und Jugendanwaltschaft bietet Information für
alle Ratsuchenden, für Kinder, Jugendliche, Eltern oder LehrerInnen.
Die Palette der Problemfelder, bei denen Hilfe angeboten wird, reicht
dabei von Fragen der Obsorge bis hin zu Erziehungsproblemen,
strafrechtlichen Fragen aber auch Gewalt und Missbrauch. "Die
Tätigkeiten sind vielfältig. Die NÖ Kinder und Jugendanwaltschaft hat
im Berichtszeitraum über 10.000 Mal mit Rat und Tat helfen können.
Die Homepage konnte fast 400.000 Zugriffe verzeichnen, zahlreiche
Broschüren und Handouts wurden aufgelegt, insgesamt wurden rund
14.000 Broschüren verteilt bzw. bestellt und versendet. Verschiedene
Tagungen und Veranstaltungen machten auf die Anliegen der Kinder und
Jugendlichen aufmerksam", berichtet die Jugendsprecherin der SPNÖ,
LAbg. Mag. Karin Renner.****
Neben der NÖ Kinder- und Jugendanwaltschaft widmen sich auch
verschiedene andere Organisationen der Hilfe und Beratung für junge
Menschen. "Diese Einrichtungen sind wichtig, um den Jugendlichen in
Krisensituationen einen Rettungsanker zuwerfen zu können. Ebenso
wichtig ist es aber, dass alles unternommen wird, um die Situation
der jungen Leute von vornherein zu verbessern. Dazu gehört es, dass
Bildung für alle frei zugänglich ist und jeder junge Mensch eine
Ausbildung erhält. Dazu gehört aber auch, dass es genug Lehrstellen
und Arbeitsplätze für unsere Jugendlichen geben muss", so Renner
weiter. "Die aktuellen Zahlen des AMS sprechen eine deutliche
Sprache: in Niederösterreich sind 2.069 Jugendliche unter 19 Jahren
arbeitslos gemeldet, das sind um 7,2 % mehr als im Vorjahr. Auf dem
Lehrstellenmarkt sieht es genauso schlecht aus: 1.182
Lehrstellensuchenden stehen nur 621 offene Lehrstellen gegenüber. Die
Schaffung eines Ausbildungsfonds, der von Bund, Ländern und Betrieben
finanziert wird, könnte hier Abhilfe schaffen. Schließlich ist es bei
vielen jungen Menschen das Gefühl der Chancenlosigkeit, das sie erst
in Situationen bringt, in denen sie dann die Hilfe von
Beratungseinrichtungen brauchen", so Renner abschließend.
(Schluss) kr
Rückfragehinweis:
Landtagsklub der SPÖ NÖ
Mag. Andreas Fiala
Tel: 02742/9005 DW 12794
Handy: 0664 20 17 137
mailto:andreas.fiala@noel.gv.at
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