• 13.12.2005, 14:50:44
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Budget 2006 - SP-Schieder: "Stadtentwicklung schafft die Grundlagen für Wiens Zukunft!"

Wien (SPW-K) - "Die Stadtentwicklung schafft die Grundlagen dafür,
dass sich Wien zu einem Zentrum in der Centrope-Region entwickelt",
sagte heute der Vorsitzende des Gemeinderatsausschusses für
Stadtentwicklung und Verkehr, Mag. Andreas Schieder, im Rahmen der
Budgetdebatte im Wiener Gemeinderat. "Denn die Stadtplanung sorgt
dafür, dass wir eine integrierte Stadt mit einer guten sozialen
Durchmischung haben."

Im Stadtentwicklungsplan 2005 seien insgesamt 13 Zielgebiete
definiert: "Es geht im Wesentlichen um die Verbindung von Neu und Alt
in der City, die Entwicklung im Wiental, entlang des Gürtels und beim
Donaukanal", so Schieder. "Beispielsweise soll der Donaukanal zu
einer pulsierenden Lebensader werden." Neben bereits umgesetzten
Maßnahmen wie dem Bauprojekt von Zaha Hadid seien weitere Ideen wie
ein Bade- oder ein Kulturschiff angedacht. Weitere
Entwicklungs-Bereiche der Stadt ortet Schieder in den Bezirken
Floridsdorf und Donaustadt.

Ein wichtiges Projekt ist für Schieder auch der Zentralbahnhof:
"Die Bahnhöfe in Wien müssen dringend ausgebaut und modernisiert
werden - besonderes Augenmerk legt die Stadt dabei auf den
Zentralbahnhof "Wien Europa Mitte" inklusive einem internationalen
Busbahnhof und dem umliegenden Stadtentwicklungsgebiet. Aber auch
Westbahnhof und Bahnhof Praterstern müssen inklusive ihrer Umgebung
als neue zentrale Stadtteile etabliert werden."

Ein weiterer Schwerpunkt bleibt für Schieder der Masterplan
Verkehr: "Es geht dabei um die Reduzierung des innerstädtischen
Individual-Verkehrs auf 25 Prozent bis 2020, um die Erhöhung des
innerstädtischen Öffi-Verkehrs auf 40 Prozent bis 2020, um die
Erhöhung des Radverkehrs-Anteils auf 8 Prozent bis 2010 und eine
Reduktion der Zahl der Verletzten um 50 Prozent bis 2020."

Zum Thema Tempo 50 betonte Schieder: "Die Stadt Wien hat sich wie
alle Bundesländer verpflichtet, gegen Feinstaub-Emissionen
vorzugehen. Dafür wurden in Wien zahlreiche Schritte gesetzt,
darunter verpflichtende Partikelfilter für Baumaschinen und Bagger,
das Verbot von Heizöl leicht in Betriebsanlagen und Tempo 50 - dies
alles soll zu einer Reduktion von Feinstaub um rund 113 Tonnen pro
Jahr beitragen." Die WienerInnen würden aber auch von der
Lärmreduktion profitieren: "So macht sich zum Beispiel stark
befahrenen Hadikgasse eine Reduktion der Geschwindigkeit sofort
positiv bemerkbar. Die BewohnerInnen profitieren von weniger Abgasen,
Staub und Lärm!" (Schluss)

Rückfragehinweis:
SPÖ Klub Rathaus, Presse
Mag. Michaela Zlamal
Tel.: (01) 4000-81930
mailto:[email protected]

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