Mölzer: Österreich darf nicht Super-Nettozahler werden!

Ein Kerneuropa der Nettozahler soll die politische Richtung der EU vorgeben

Wien (OTS) - Es sei in Zeiten der Rekordarbeitslosigkeit nicht hinzunehmen, dass der österreichische EU-Beitrag noch weiter steigt, sagte der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer. "Aber anstatt die Interessen der Österreicher zu vertreten, ist Außenministerin Plassnik offenbar stolz darauf, dass unser Land schon bald der drittgrößte Nettozahler in der EU sein wird", kritisiert Mölzer. "Um nur ja nicht irgendwo anzuecken, greifen die Frau Außenministerin und der Herr Bundeskanzler lieber ins Geldbörserl der Bürger." Besonders skandalös sei es aber, dass mit dem Ansteigen des nach Brüssel abzuliefernden Betrages ein Sinken der Einflussmöglichkeiten Österreichs in der EU einhergehe, merkt der freiheitliche Europaparlamentarier an.

"In der EU muss den Nettozahlern endlich ein ihren finanziellen Belastungen entsprechendes politisches Gewicht eingeräumt werden", fordert Mölzer. Ein Kerneuropa der Nettozahler solle daher in der EU die Richtung vorgeben. Beispielsweise könnten die Stimmen im Rat nach den EU-Beiträgen der Mitgliedstaaten gewichtet werden, schlägt Mölzer vor. "Auf jeden Fall ist aber einem grenzenlosen Europa der Nettonehmer eine klare Absage zu erteilen", meint der freiheitliche EU-Mandatar abschließend.

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